hier: Informationen zum neuen Bundesmeldegesetz

 

 

 

Ab hier: aktuell und in Kürze

Temporäre Vollsperrungen zwischen Seehaus und AS Möckmühl

Wegen der Schwertransporte für den Windpark "Harthäuser Wald" kommt es zwischen dem Seehaus und der AS Möckmüh (L 1047,
K 2130 und K 2131) bis 31.08.2017 zu temporären Vollsperrungen.
Die Vollsperrungen finden nur in der Zeit von 22.00 bis 5.00 Uhr statt. An Abendvorstellungen der Burgfestspiele Jagsthausen findet die Sperrung erst ab 0.00 Uhr statt.

Stadtverwaltung Widdern

 

 

Bekanntmachung zur Bundestagswahl: Widerspruch gegen die Übermittlung von Daten an Parteien, Wählergruppen u. a. bei Wahlen und Abstimmungen

Gemäß § 50 Absatz 1 Bundesmeldegesetz (BMG) in der seit 1. November 2015 geltenden Fassung darf die Meldebehörde Parteien, Wählergruppen und anderen Trägern von Wahlvorschlägen im Zusammenhang mit Wahlen und Abstimmungen auf staatlicher und kommunaler Ebene in den sechs der Wahl oder Abstimmung vorangehenden Monaten so genannte Gruppenauskünfte aus dem Melderegister erteilen. Die Auswahl ist an das Lebensalter der betroffenen Wahlberechtigten gebunden. Die Auskunft umfasst den Familiennamen, Vornamen, Doktorgrad und derzeitige Anschriften sowie, sofern die Person verstorben ist, diese Tatsache.
Die Geburtsdaten der Wahlberechtigten dürfen dabei nicht mitgeteilt werden. Die Person oder Stelle, der die Daten übermittelt werden, darf diese nur für die Werbung bei einer Wahl oder Abstimmung verwenden und hat sie spätestens einen Monat nach der Wahl oder Abstimmung zu löschen oder zu vernichten.
Die Wahlberechtigten haben das Recht, der Datenübermittlung zu widersprechen.
Der Widerspruch kann bei der Stadt Widdern, Keltergasse 5, 74259 Widdern, eingelegt werden.
Bei einem Widerspruch werden die Daten nicht übermittelt. Der Widerspruch gilt bis zu seinem Widerruf.

Widdern, 13. März 2017
Jürgen Olma, Bürgermeister

 

 

Brennholzbestellung

In der Stadtkasse bei Frau Ramin kann unter Tel. 06298 9247-18 Brennholz bestellt werden.

Brennholzpreise:

   0-25 Fm

   ab 25 Fm

Buche und Ähnliche

   60,00 €/Fm

   57,00 €/Fm   

Eiche und sonst. Laubbaumarten

   57,00 €/Fm

   54,00 €/Fm  

 

Es gelten folgende Regelungen:
- Jeder Käufer muss VORAB den Nachweis des Motorsägenkurses nach Standard des GUV vorlegen.
   Diese Verpflichtung ergibt sich aus der FSC-Zertifizierung des Stadtwaldes.
- Um Komplikationen zu vermeiden bitten wir, den Nachweis frühzeitig auf der Stadtkasse zu erbringen.
- Es gibt keinen Treuebonus (mehr).
- Mengenabweichungen und Beimischungen anderer Holzsorten sind bei Brennholz lang jeweils bis zu 15 % zu akzeptieren.

Zusätzlicher Hinweis:
Brennholzpreise entsprechend Gemeinderatsbeschluss vom 23.04.2015.

Stadtverwaltung Widdern

 

 

Sprechstunde des Kreisjugendamtes

Fragen und Probleme innerhalb der Familie?
Bezirkssozialarbeiterin Frau Baumgart bietet im Rathaus Widdern, Keltergasse 5 - nach vorheriger Terminvereinbarung - Eltern, Kindern und Jugendlichen, Beratung und Unterstützung an.
Terminvereinbarung unter Telefon 07131 994-465.

Eine offene Sprechstunde findet donnerstags von 14.00 bis 15.30 Uhr im Rathaus Möckmühl, Hauptstraße 23, Raum 006 statt.

 

 

Müll 2017: Umtausch von falsch gekauften Müllmarken

Nach Mitteilung des Landratsamtes Heilbronn können falsch gekaufte, bereits aufgeklebte oder beschädigte Müllmarken nur noch auf dem Landratsamt Heilbronn direkt umgetauscht werden.
Nur Marken die nicht aufgeklebt waren und unbeschädigt sind, können über das Bürgermeisteramt zurückgegeben und gegen Mehrpreis in eine neue Marke umgetauscht bzw. evtl. Guthaben erstattet werden.
Wird die Marke nicht in dem Monat zurückgegeben, in dem sie gekauft wurde, erfolgt die Erstattung eines evtl. Guthabens nach dem Restwert der Marke.

Beispiel:
120-l-Biomüllmarke wird am 14.01.2017 gekauft; Gebühr 36,00 €.
Bürger bringt die Marke im Februar zurück und möchte 80-l-Biomüllmarke; Gebühr 22,00 € (reduzierte Gebühr Februar).
Bürger erhält nicht: 36,00 € - 22,00 € = 14,00 € zurück, sondern: 33,00 € (reduzierte Gebühr für Februar) - 22,00 € = 11,00 €.

Bitte achten Sie daher darauf, dass Sie die richtige Markengröße kaufen.

 

 

Müll 2017: Gebühren und Marken- / Banderolen- / Säcke-Verkauf


Der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Heilbronn informiert:

KEINE Gebührenerhöhung - Müllmarkenverkauf läuft seit 1. Dezember 2016.

Die Müllmarken und Banderolen für 2017 können seit Donnerstag, 01. Dezember 2016 in folgenden Verkaufsstellen erworben werden:
Rathaus Widdern - Keltergasse 5

Die Gebühren sind seit zwölf Jahren nicht erhöht und betragen:

Bezeichnung

Gebühr

  40 l-Restmüllmarke

  20,00 €

  60 l-Restmüllmarke

  30,00 €

  80 l-Restmüllmarke

  40,00 €

120 l-Restmüllmarke

  60,00 €

240 l-Restmüllmarke

120,00 €

  40 l-Banderole

    1,00 €

  60 l-Banderole

    1,50 €

  80 l-Banderole

    2,00 €

120 l-Banderole

    3,00 €

240 l-Banderole

    6,00 €

  60 l-Bioabfallmarke

  18,00 €

  80 l-Bioabfallmarke

  24,00 €

120 l-Bioabfallmarke

  36,00 €

240 l-Bioabfallmarke

  72,00 €

  50 l-Abfallsack für Restmüll

    2,80 €

  60 l-Sack für Gartenabfälle

    1,50 €

 

Banderolen aus 2016 gelten das ganze Jahr 2017. Im Dezember 2016 können auch schon Banderolen für 2017 verwendet werden.
Abfallsäcke für Restmüll und Säcke für Gartenabfälle gelten über den Jahreswechsel hinaus.

Ab Januar 2017 werden nur Abfallbehälter mit neuer Marke oder gültiger Banderole geleert. - Bitte kaufen Sie rechtzeitig die neuen Marken und Banderolen für das Jahr 2017.

Neben der Mengengebühr (Jahresmarke, Banderole) wird noch eine Grundgebühr durch besonderen Bescheid erhoben. Auch diese Grundgebühr ist seit zwölf Jahren unverändert. - Die Rechnungen gehen den Grundstückseigentümern voraussichtlich im März 2017 zu.

Landratsamt Heilbronn
Abfallwirtschaftsbetrieb

 

 

Freie Wohnungen in Widdern

Liebe Wohnungsvermieter,
die schrecklichen Nachrichten aus Kriegsgebieten und die schnell wachsende Zahl der Menschen, die sich nun auf der Flucht befinden, begegnen uns durch Berichte und Bilder aus der Presse / dem Fernsehen immer öfter. Die Folge sind gesetzliche Regelungen zur Unterbringung der Flüchtlinge.
Alle Gemeinden müssen daher Wohnraum zur Verfügung stellen. Sammelunterkünfte aus Containern und Leichtbauhallen können dabei nicht die einzige Lösung sein. Besonders betroffen sind leider wieder einmal die Kinder.
Da Widdern nur sehr wenig Wohnraum in städtischem Besitz hat, versuchen wir in Widdern Wohnungen von Privatleuten anzumieten, um Flüchtlinge und Asylbegehrende dort unterbringen zu können.
Deshalb bitten wir Sie beim nächsten Mieterwechsel zu überlegen, ob Sie nicht auch an die Stadt eine Wohnung vermieten können.

Es würde mich sehr freuen, wenn wir aus der Bevölkerung auch in diesem humanitären Bereich Unterstützung erfahren. Sollten Sie in absehbarer Zeit über eine freie Wohnung in Widdern, Unterkessach oder Volkshausen verfügen, zögern Sie bitte nicht und melden Sie sich bei uns im Rathaus. Gerne prüfen wir auch den Erwerb eines geeigneten leer stehenden Gebäudes.
Kontaktperson: Frau Lustig, Tel. (0 62 98) 92 47-13 oder -16.

Ihr Bürgermeister
Jürgen Olma

 

 

Führungszeugnis kann online im Internet beantragt werden

 

 

Ab hier: vor Kurzem

Rückblick Pfingstmarkt 2017

Seit Jahren zählt der Widderner Pfingstmarkt, der auch dieses Jahr bei den Besuchern großen Zuspruch fand, zu den attraktivsten Marktveranstaltungen im Jagsttal.
Der Samstag stand ganz im Zeichen des Jugendfußballturniers, und fand mit einer Party zur Feier des Aufstiegs der Fußballmannschaft der Sportfreunde Widdern seinen Abschluss.
Traditionell findet am Pfingstsonntag die Eröffnung des Pfingstmarktes durch Bürgermeister Olma, unter Mitwirkung des Kinder- und Jugendchores, statt. Nachdem auch dieses Mal der Fassanstich unfallfrei über die Bühne, ging stießen die Vertreter der am Pfingstmarkt teilnehmenden örtlichen Vereine und Organisationen auf ein gutes Gelingen an.
Anschließend bot sich den zahlreich anwesenden Gästen die Gelegenheit, die vielfältigen Angebote der Vereine zu testen; und bei den zahlreichen Straßenhändlern um günstigere Preise zu feilschen.
Abends heizten die Waldmühlbacher in der voll besetzten Dreschhalle dem Publikum ordentlich ein.
Nach dem Gottesdienst am Pfingstmontag konnte nachmittags mit dem 27. Internationalen Holzfällerwettbewerb der Pfingstmarkt seinen Höhepunkt finden. Das international hochkarätig besetzte Teilnehmerfeld mit Vizewelt-, Europa- und deutschen Meistern, bot den zahlreich geströmten Zuschauern Spaß und Holzfällersport auf Weltklasseniveau. Ergänzt wurde der Wettbewerb durch eine Wettkampfeinlage der Vertreterinnen der Damenmannschaft aus der StihlTimbersportSeries. Über eine Erweiterung des internationalen Holzfällerwettbewerbs um einen Damenwettkampf, wird zwischenzeitlich nachgedacht.
Die Widderner Holzkönigin Andrea I, absolvierte ihren Auftritt mit Bravour. In einer kurzen Wettkampfpause wurde im Rahmen eines Sägewettbewerbs auch noch der dazugehörige Widderner Holzkönig gefunden.
Beim 27. Widderner Holzfällerwettbewerb konnte der Vorjahressieger Martin Komarek aus Tschechien seinen Titel vor Dirk Braun, wie im Jahr zuvor, verteidigen.
Insgesamt war der Widderner Pfingstmarkt 2017, trotz einzelner Regenphasen, eine gelungene Veranstaltung; und alle Beteiligten freuen sich schon heute auf eine Neuauflage im nächsten Jahr.

Pfingstmarkt 2017: Endergebnis des 27. Internationalen Holzfällerwettbewerbs

Pfingstmarkt_2017_27._Internationaler_Holzfaellerwettbewerb_Endergebnis.pdf

 

 

 

26. Landeswettbewerb: Unser Dorf hat Zukunft 2017-2019

Wir sind dabei!
Der Ortschaftsrat Unterkessach hat in seiner letzten Sitzung (08.05.2017) einstimmig beschlossen, am 26. Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft 2017-2019“ teilzunehmen.
Durch die Teilnahme am 26. Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ haben wir die Möglichkeit, unser Dorf voranzubringen, Konzepte für eine lebenswerte Zukunft zu entwickeln und die Dorfgemeinschaft weiter zu stärken. Es geht um die individuelle Entwicklung unseres Dorfes, darum was wir als Dorfgemeinschaft aus dem vorhandenen Potenzial über die Jahre gemacht haben, und wie wir uns die weitere Zukunft unseres Dorfes vorstellen. Hier haben wir einiges vorzuweisen.
Honoriert wird in erster Linie die Qualität von eingeleiteten Entwicklungsschritten; und nicht das erreichte Niveau.
Die Weichen sind gestellt. Jetzt heißt es, wir drücken gemeinsam alle unsere Daumen, dass unsere Anmeldung angenommen wird.
Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Ralf Bleickert, Ortsvorsteher

 

 

Neue Mitarbeiterin im Bürgerbüro

Seit dem 01.05.2017 können wir Frau Bettina Rebholz als neue Mitarbeiterin im Bürgerbüro begrüßen.
Wir wünschen ihr viel Erfolg; und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.

Stadtverwaltung Widdern

 

 

Förderbescheide für städtebauliche Sanierungsmaßnahmen in Widdern

In der Kalenderwoche 13/2017 wurden die bewilligten Fördermaßnahmen für das Jahr 2017 veröffentlicht.
Die Stadt Widdern erhält aus dem Landessanierungsprogramm eine weitere Förderung von 800.000,00 €; aus dem ELR-Programm wurden weitere 221.370,00 € bewilligt, wovon 144.300,00 € für Unterkessach und 77.070,00 € für Widdern vorgesehen sind.
Damit wurden bisher für das Jahr 2017 von der Landesregierung bereits über eine Million Euro zur Verbesserung des Wohnumfeldes in Widdern und Unterkessach bewilligt.
Nach der ersten Finanzausstattung bei der Aufnahme in das Landessanierungsprogramm im Jahre 2011 mit 700.000,00 €, den Erhöhungen des Jahres 2013 mit 230.000,00 €, 2014 mit 300.000,00 €, sowie des Jahres 2016 mit 700.000,00 €, summiert sich die gesamte Fördersumme aus dem Landessanierungsprogramm auf mittlerweile 2.730.000,00 €.
Für Unterkessach als ELR-Schwerpunktgemeinde wurden nach der ersten Förderung des Jahres 2016 mit 178.620,00 € nun weitere 144.300,00 € bewilligt. Dabei ist zu berücksichtigen, dass mittlerweile alle beantragten privaten und kommunalen Maßnahmen aus Unterkessach in die Förderung des ELR-Programms aufgenommen wurden.
Nun gilt es mit Tatkraft und Entschlossenheit die geförderten Projekte zeitnah zu realisieren.

Herzliche Grüße
Ihr Bürgermeister Jürgen Olma

 

 

Schließung Krankenhaus Möckmühl

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
nach der Berichterstattung in der Heilbronner Stimme vom 28. März 2017, in der ein Brief der Bürgermeister und Kreisräte im Jagst- und Seckachtal sowie von Herrn Dr. Andreas Lang an Landrat Detlef Piepenburg erwähnt wurde, möchten wir Ihnen nachfolgend den vollständigen Inhalt des Briefes wiedergeben, da es nicht möglich war, dass die Heilbronner Stimme diesen im Rahmen der Berichterstattung in vollem Umfang veröffentlicht.
Uns liegt sehr viel daran, dass Sie sich ihre Meinung auf der Grundlage unserer kompletten Argumentation bilden können.
Herzliche Grüße
Jürgen Olma, Bürgermeister

 

Schließung SLK-Klinik Möckmühl
Mögliche Nachfolgelösungen

Sehr geehrter Herr Landrat,
mit großem Erstaunen mussten wir am 08.03.2017 der Heilbronner Stimme entnehmen, dass die SLK-Klinik beabsichtigt, in Möckmühl evtl. einen Neubau auf einem Areal zu erstellen, das - wie Ihnen sicher vollumfänglich bekannt ist - nach der Hochwassergefahrenkarte des Landes Baden-Württemberg im Bereich der HQ100-Überschwemmungsgebiete, teilweise sogar im Bereich der HQ50-Überschwemmungsgebiete liegt. Wie dort im Zweifelsfall bei Hochwasserereignissen eine siebentägige Versorgungssicherheit für Patienten à 24 Stunden täglich gegeben sein soll, erschließt sich für uns momentan nicht.
Weiterhin konnten wir dem Bericht entnehmen, dass die SLK nach eigenen Angaben einige Mediziner überzeugen konnte und gute Chancen für die Bereiche Chirurgie, Orthopädie, Gynäkologie, HNO und Allgemeinmedizin in einem Ärztehaus in Möckmühl sieht. Hierzu ist festzustellen, dass die genannten Bereiche bisher alle vollständig in Möckmühl vorhanden sind, und dadurch keinerlei Verbesserung gegenüber dem bisherigen Versorgungszustand der Bevölkerung in unserer Raumschaft gegeben sein wird. Ergänzend weisen wir darauf hin, dass auch bereits ein Kinderarzt in Möckmühl ansässig ist, und auch radiologische Untersuchungen im bisherigen Klinikum möglich sind.
Generell möchten wir feststellen und auch fordern, dass ein stationärer Bereich, zumindest in einem Umfang von 30 bis 40 Betten im Ärztehaus in Möckmühl aus unserer Sicht zwingend weitergehen muss. Dies ergibt sich schon allein aus der Tatsache, dass das Plattenwaldkrankenhaus schon heute nicht mehr in der Lage ist, alle Patienten dort stationär nach Operationen zu behandeln, sondern dass nahezu täglich Patienten zur stationären Behandlung vom Plattenwald nach Möckmühl verlagert werden. Wenn nun im Plattenwald ein Ausbau von weiteren 50 Betten erfolgt und in Möckmühl 100 Betten abgeschafft werden, wird die Kapazität im Plattenwald keinesfalls ausreichend sein, sondern es entstehen noch weitere fehlende Bettenkapazitäten. Weiterhin sollen ja die bisher circa jährlich stattfindenden 500 bis 550 Eingriffe der Endoprothetik, zu einem wesentlichen Teil in den Plattenwald verlagert werden, was zusätzlich noch zu weiteren Überkapazitäten in der Bettenbelegung führen würde.
Außerdem ist aus unserer Sicht festzustellen, dass das bisher vorhandene und hervorragend eingespielte Team in Möckmühl, herausragende Arbeit leistet und uns nach einer Vielzahl von Gesprächen mit diversen kompetenten Personen unisono mitgeteilt wurde, dass eine derart „produktive Abteilung“ auf gar keinen Fall rote Zahlen schreiben kann. Jede Klinik im näheren und weiteren Umkreis würde sofort und mit Handkuss das Team unter Führung von Chefarzt Dr. Schropp übernehmen und in den jeweiligen Klinikbetrieb integrieren. Auch die Tatsache, dass scheinbar evtl. private Klinikbetreiber am Erwerb des Klinikums interessiert sind, dokumentiert zweifelsfrei, dass eine Weiterführung der Klinik in Möckmühl - ggf. in einer modellierten Version - nicht nur sinnvoll und praktikabel, sondern für die Patientenversorgung im ländlichen Raum zwingend erforderlich, und vor allem auch wirtschaftlich möglich wäre. Denn kein einziger wirtschaftlich denkender Klinikbetreiber würde sich eine defizitäre Abteilung ins Haus holen. Insoweit sind alle bisher gemachten Aussagen und Ausführungen von Herrn Dr. Jendges unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit mehr als in Zweifel zu ziehen. Deshalb ist unsere Forderung der einzig sinnvolle, wirtschaftlich tragbare und für die Patientenversorgung im ländlichen Raum gangbare Weg aus dem im Moment gegebenen Dilemma.
Wir müssen weiter feststellen, dass eine Verzahnung im Bereich ambulanter/stationärer Versorgung bereits heute gegeben ist, dies belegt z. B. die heute schon vorhandene Zusammenarbeit mit der Praxis Dr. Andreas Lang. Die Klinik in Möckmühl ist im Gesamtverbund von SLK bei der Endoprothetik der weitaus größte Versorger von Patienten mit jährlich ca. 500 bis 550 Operationen. Das Klinikum am Gesundbrunnen darf entsprechende Operationen der Knie-Endoprothetik nach unserem Kenntnisstand nicht mehr durchführen. Das Klinikum am Plattenwald ist und war zu keiner Zeit in der Lage, eine derartige Anzahl zu bewältigen. Dies bestätigt allein schon die Tatsache, dass die sogenannte Überleitzeit in Möckmühl ca. nur 1/3 so groß und so lang ist, wie im Plattenwaldkrankenhaus. Und erlauben Sie uns an dieser Stelle die Anmerkung, wenn diese Abteilung derart hoch defizitär wäre, wie es uns die ganze Zeit suggeriert wird, müsste eigentlich ein wirtschaftlich denkender Klinikgeschäftsführer eine solche Abteilung komplett wegfallen lassen, wenn eine Klinik geschlossen wird, und nicht versuchen, Teilbereiche davon in ein anderes Klinikum, hier die Klinik am Plattenwald, umzusiedeln, da er sich dadurch zukünftig schon jetzt scheinbar hoch defizitäre Teilbereiche erhält. Was macht dann die Schließung noch für einen Sinn, wenn das vorhandene Defizit übernommen wird?
Belegt werden können unsere Aussagen sicher auch z. B. mit einem Vergleich in Richtung Vulpiusklinik Bad Rappenau, dort lebt das Klinikum von der Endoprothetik und wird nach unserem Kenntnisstand derzeit sogar in größerem Umfang erweitert.
Auch die arthroskopischen Leistungen von Frau Oberärztin Wischmeyer sind nach unseren Recherchen ein Bereich, der uneingeschränkt schwarze Zahlen schreibt.
Die bisher immer ins Feld geführte Argumentation, dass keine Nachfolgeärzte gewonnen werden können, entspricht leider auch nicht den gegebenen Tatsachen. In einigen Bereichen sind bereits heute junge und interessierte mögliche Nachfolgeärzte in der sogenannten „Krankenhaushierarchie“ da, die nach unserem Kenntnisstand bereit sind, in der Nachfolge weiterhin in Möckmühl tätig zu sein und in der Gegend bereits Wohnimmobilien erworben haben. Einzig ein Oberarzt ist vor kurzer Zeit „abgewandert“, dies ist aber allein der Tatsache geschuldet, dass er aufgrund der momentanen Konstellation keine Zukunftsperspektiven mehr im Krankenhaus in Möckmühl gesehen hat.
Weiterhin konnten wir in Erfahrung bringen, dass bei „Gesprächsrunden“ im Krankenhaus in Möckmühl, seitens der auf Arztpraxenbau, -einrichtung und -sanierung spezialisierten Firma Mayer erläutert wurde, dass die grundsätzliche bauliche Substanz in Möckmühl inklusive Sanitär- und Elektroinstallation in einem ordentlichen Zustand wäre.
Auch das von Herrn Dr. Jendges in vergangenen Diskussionen immer ins Feld geführte Argument der Fallpauschalenreduzierung ab dem 01.01.2017 um 20 % muss verworfen werden, da in diesem Fall - wie oben bereits ausgeführt - das angebliche Defizit dieser Abteilung ja zukünftig noch um ein Vielfaches höher werden würde, wenn die bisherigen Aussagen den Tatsachen entsprechen.
So bietet eine Fortführung der Klinik in dem zumindest von uns geforderten Umfang die zusätzliche Möglichkeit, dass die bisher vorhandene Belegbettensituation weitergeführt werden könnte (z. B. HNO) und Notfall- und Akutversorgungen in dem jeweils möglichen Umfang schnell, und vor allem zum besten Wohle der Patienten, vor Ort erfolgen könnten, bevor dann ggf. eine Weiterverlegung im Rahmen des Klinikverbundes erfolgen kann, soweit umfangreichere medizinische Versorgungen dies erfordern.
Zusammengefasst müssen wir deshalb nochmals in aller Deutlichkeit feststellen, dass eine Weiterführung des Krankenhauses in Möckmühl - wenn auch sicher in etwas modellierter Form - für die auch politisch allzeit gepriesene Stärkung des ländlichen Raumes, aber vor allem für die Patientenversorgung in unserer Raumschaft, zwingend notwendig und geboten ist. Sowohl die Argumente der angeblich nicht vorhandenen Wirtschaftlichkeit, als auch die Argumente der angeblich nicht vorhandenen Versorgung mit entsprechendem Fachpersonal durch Ärzte oder Mitarbeiter in der Pflege, entbehren nach unseren vielfältigen Recherchen und Gesprächen eigentlich jeglicher Grundlage; und sind seitens der Klinikgeschäftsführung auch bis heute nicht belegt worden. Wir fordern Sie deshalb auf, schnellstmöglich diese „Variante“ einer Zukunftslösung für das Krankenhaus in Möckmühl mit größtmöglichem Nachdruck zu unterstützen; und bedanken uns im Voraus vielmals für Ihr Verständnis und Ihre Hilfe.
Im Namen der Bürgermeister Michael Grimm, Roland Halter, Jürgen Olma und der Kreisräte Bruno Spohrer und Anne-Marie Traub sowie Herrn Dr. Andreas Lang.
Mit freundlichen Grüßen
Manfred Hebeiß, Bürgermeister

 

 

Bürgerempfang 2017 - Rückblick

Buergerempfang_2017_Rueckblick.pdf

 

 

 

Sachstandsinformation zum Breitbandausbau in Widdern

Da sich im Rahmen eines Markterkundungsverfahrens kein Netzbetreiber bereit
erklärt hat, die Breitbandversorgung in Widdern auf eigene Kosten auszubauen, muss die Stadt Widdern alle notwendigen Investitionen selbst bezahlen. In diesem Fall besteht ein Anspruch auf öffentliche Fördermittel.
Das Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur hat für die Planung des Breitbandausbaus in Widdern einen Förderbetrag von 50.000 € zur Verfügung gestellt. Dies ist der Höchstbetrag für Planungsleistungen im Bereich des Breitbandausbaus.
Herr Norbert Barthle, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur, hat den Förderbescheid für die Planungsleistungen zum Breitbandausbau in Widdern Herrn Bürgermeister Jürgen Olma persönlich übergeben.
Damit ist es nun dem Gemeinderat der Stadt Widdern möglich, kurzfristig den notwendigen Planungsauftrag zu erteilen und den dringend notwendigen Breitbandausbau weiter voranzubringen.

Stadtverwaltung Widdern

 

 

Offener Brief der Bürgermeister und der Kreisräte des Jagst- und Seckachtals zur Sicherung der Zukunft des Krankenhauses Möckmühl

Offener_Brief_der_Buergermeister_und_der_Kreisraete_des_Jagst-_und_Seckachtals_zur_Sicherung_der_Zukunft_des_Krankenhauses_Moeckmuehl_31.10.2016.pdf

 

 

 

Stromnetzausbau in Baden-Württemberg

Informationsveranstaltungen zum SuedLink

Mit dem Bau der großen Stromübertragungsleitung SuedLink von Brunsbüttel nach Großgartach ist auch Baden-Württemberg vom Stromnetzausbau betroffen.
Das Umweltministerium Baden-Württemberg und die Deutsche Umwelthilfe veranstalten in Kooperation mit dem Regionalverband Heilbronn Franken und mit Beteiligung des Vorhabenträgers TransnetBW fünf öffentliche Informations- und Diskussionsveranstaltungen.
Dazu sind alle Bürgerinnen und Bürger der betroffenen Regionen herzlich eingeladen:
• 6. Oktober 2016/18.00 bis 21.00 Uhr Auftaktveranstaltung, Festhalle Leingarten (Jahnstraße 11, 74211 Leingarten)
• 10. Oktober 2016/18.00 bis 21.00 Uhr regionale Informationsveranstaltung, Stadthalle Möckmühl (Züttlinger Str. 2, 74219 Möckmühl)
• 11. Oktober 2016/18.00 bis 21.00 Uhr regionale Informationsveranstaltung, Stadthalle Grünsfeld (Hauptstraße 53, 97947 Grünsfeld)
• 12. Oktober 2016/18.00 bis 21.00 Uhr regionale Informationsveranstaltung, Kursaal Bad Mergentheim (Lothar-Daiker-Str. 4,
   97980 Bad Mergentheim)
• 29. November 2016/18.00 bis 21.00 Uhr Abschlussveranstaltung, Dorfgemeinschaftshaus Oberwittstadt (Uhlandstraße 19,
   74747 Oberwittstadt)

Die Veranstaltungen bieten die Möglichkeit, sich über die verschiedenen Themen rund um den Stromnetzausbau und die Stromübertragungsleitung
SuedLink zu informieren. Für die Fragen und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger stehen Fachleute des Umweltministeriums Baden-Württemberg, des Vorhabenträgers TransnetBW, des Regionalverbands Heilbronn-Franken und der Bundesnetzagentur zu folgenden Themen zur Verfügung:
• Energiewende und Netzausbau in Baden-Württemberg
• Genehmigungsverfahren und Beteiligungsmöglichkeiten
• Kriterien für die Erdkabelplanung des SuedLink
• Vorstellung des geplanten Erdkabelkorridornetzes des SuedLink

Wir freuen uns zur Auftakt- und Abschlussveranstaltung Minister Franz Untersteller aus dem Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft und Dr. Werner Götz, Geschäftsführer der TransnetBW GmbH begrüßen zu dürfen.

Die Moderation der Veranstaltungen übernimmt die Deutsche Umwelthilfe.

Das Programm der Veranstaltungen wird ab dem 29. September auf der Homepage des Ministeriums zum Download bereitstehen (http://um.baden-wuerttemberg.de/de/presse-service/veranstaltungen/kalender/).

Die Veranstaltungen sind öffentlich. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bitte beachten Sie auch die beiden pdf-Dateien hier drunter.

 

 

 

Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR): Unterkessach/Volkshausen

Ausschreibung des Jahresprogramms 2017

Das Ministerium für ländlichen Raum und Verbraucherschutz hat das Jahresprogramm 2017 zum Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) ausgeschrieben. Insbesondere soll die Förderung die Innenentwicklung und die Belebung der Ortskerne noch stärker als bisher unterstützen. Damit sollen die Ortskerne gestärkt, und der Landschaftsverbrauch im Außenbereich gebremst werden.
ELR-Anträge im Rahmen der Förderkulisse als Schwerpunktgemeinde können für Unterkessach und Volkshausen gestellt werden.
Nicht förderfähig sind, die Schaffung von Mietwohnungen in Neubauvorhaben, sowie Maßnahmen im Geltungsbereich von rechtgültigen Bebauungsplänen.
Die für die Antragstellung notwendigen Formulare können unter der Internetadresse
https://rp.baden-wuerttemberg.de/Themen/Land/ELR/Seiten/ELR-Antragstellung.aspx
abgerufen werden.
Die Förderanträge können nur beim Bürgermeisteramt (Rathaus) der Stadt Widdern gestellt bzw. vorgelegt werden. - Private Förderanträge für das Jahr 2017 sind bis spätestens Donnerstag, 29. September 2016 im Rathaus Widdern abzugeben.
Da das ELR-Programm alljährlich mehrfach überzeichnet ist, kann eine Garantie oder verbindliche Zusage auf Förderung für einzelne Anträge nicht gegeben werden. - Es wird darauf hingewiesen, dass Baumaßnahmen nicht vor Bewilligung einer Förderung begonnen werden dürfen. Mit dieser Bewilligung kann frühestens im Frühjahr 2017 gerechnet werden.
Für die Klärung von Detailfragen bietet sich ein persönliches Gespräch an. In Unterkessach/Volkshausen begleitet Herr Dipl.-Ing. Bruno Kuk, Architekt von IFK - Ingenieure GbR in Mosbach, das ELR. Dieser bespricht gerne mit Ihnen den Programmablauf, und klärt offene Fragen zum Projekt bzw. zum Antrag.
Nähere Auskünfte und Informationen erteilt das Bürgermeisteramt (Rathaus).

Ralf Bleickert, Ortsvorsteher

 

 

Landesgartenschau 2016 - Städtetag Widdern

Landesgartenschau_2016_-_Staedtetag_Widdern.pdf

 

 

 

Museum im alten Bahnhof: "500 Jahre Reinheitsgebot flüssiges Brot und Gourmetgetränk"

Museum_im_alten_Bahnhof_500_Jahre_Reinheitsgebot_fluessiges_Brot_und_Gourmetgetraenk.pdf

 

 

 

Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) 2016 - Sonderlinie „Unwetterhilfe“

Angesichts der Schäden, die in den letzten Wochen in Baden-Württemberg durch Starkregen und Überschwemmungen verursacht wurden, hat Herr Minister Hauk verfügt, den betroffenen Gemeinden eine rasche Unterstützung aus dem ELR anzubieten.
Grundlage für eine Förderung ist die Verwaltungsvorschrift ELR vom 09.07.2014, ergänzt am 19.04.2016 (GABl vom 25.05.2016). Gewährt werden Zuwendungen zur Milderung von Schäden infolge der Unwetterereignisse ab dem 28. Mai 2016 im Rahmen einer zweiten Programmentscheidung im Jahresprogramm 2016. Die Finanzierung erfolgt aus Rückflussmitteln.
Eine Förderung aus der Sonderlinie „Unwetterhilfe“ können nur die Gemeinden in Anspruch nehmen, die die Landratsämter dem Innenministerium als von Starkregen und Unwettern betroffene Gemeinden gemeldet haben.

Die Antragstellung für Projekte, die über die Sonderlinie „Unwetterhilfe“ gefördert werden sollen, ist ab sofort bis zum 19. August 2016 möglich.
Abweichend vom üblichen Verfahren sind die Anträge je dreifach dem Regierungspräsidium, Referat 32, und je einfach der zuständigen Rechtsaufsichtsbehörde vorzulegen.
Um eine rasche, unbürokratische Antragstellung und wirkungsvolle Hilfe zu ermöglichen, wird für die Sonderlinie „Unwetterhilfe“ Folgendes festgelegt:
• Zuwendungsempfangende müssen ihre Versicherungsleistungen erst bei der Abrechnung der Maßnahme vorlegen. Diese werden
   als Eigenmittel in der Finanzierung eingestuft und haben somit keine Auswirkungen auf die zuwendungsfähigen Ausgaben. Liegt
   bei Schlussabrechnung ggf. eine Überfinanzierung vor, wird der Zuschuss gekürzt.
• Wiederherstellungsmaßnahmen stellen automatisch eine Modernisierung des bisherigen Zustandes dar.
• Als ökologische Komponente ist die Angabe „Wiederherstellung nach Unwetterschäden“ ausreichend.
• Der vorzeitige Maßnahmenbeginn ab Eintritt des Schadenereignisses ist unschädlich für die Gewährung einer Zuwendung.
   Die Ausnahme von Nr. 1.2.1 der VV zu § 44 LHO kann im Einzelfall angewendet werden.
• Ersatzbeschaffungen im Rahmen der Soforthilfe des Landes können nicht Bestandteil der förderfähigen Kosten sein.

Eine weitere Antragstellung von unwettergeschädigten Gemeinden, Unternehmen und Privatpersonen kann im Rahmen des regulären Verfahrens zum ELR-Jahresprogramm 2017 erfolgen. Es wird eine Prioritätenliste erstellt.

Wenn Sie an einer Förderung interessiert sind und beabsichtigen einen Antrag zu stellen, wenden Sie sich bitte an das Landratsamt Heilbronn, Tel. (0 71 31) 9 94-11 98.

 

 

Hochwasser trifft auch Widdern

Hochwasser_trifft_auch_Widdern.pdf

Soforthilfe Hochwassergeschädigte

Soforthilfe_Hochwassergeschaedigte.pdf

Hochwasser-Hotline der IHK Heilbronn-Franken

Hochwasser-Hotline_der_IHK_Heilbronn-Franken.pdf

 

 

 

Rückblick: Pfingstmarkt 2016

Seit Jahren zählt der Widderner Pfingstmarkt, der auch dieses Jahr bei den Besuchern großen Zuspruch fand, zu den attraktivsten Marktveranstaltungen im Jagsttal.
Der Samstag stand ganz im Zeichen des Jugendfußballturniers und fand mit einer "Party" des Jugendkellers in der Dreschhalle seinen Abschluss.
Traditionell findet am Pfingstsonntag die Eröffnung des Pfingstmarktes durch Bürgermeister Olma, unter Mitwirkung des Kinder- und Jugendchores statt. Nachdem auch diesmal der Fassanstich unfallfrei über die Bühne ging, stießen die Vertreter der am Pfingstmarkt teilnehmenden örtlichen Vereine und Organisationen auf ein gutes Gelingen an.
Anschließend bot sich den zahlreich anwesenden Gästen die Gelegenheit, die vielfältigen Angebote der Vereine zu testen und bei den zahlreichen Straßenhändlern um günstigere Preise zu feilschen.
Abends heizten die Waldmühlbacher in der voll besetzten Dreschhalle dem Publikum ein.
Nach dem Gottesdienst am Pfingstmontag, konnte nachmittags mit dem 26. internationalen Holzfällerwettbewerb der Pfingstmarkt seinen Höhepunkt finden. Das international hochkarätig besetzte Teilnehmerfeld, mit Welt-, Europa- und deutschen Meistern, bot den zahlreich geströmten Zuschauern Spaß und Holzfällersport auf Weltklasseniveau.
Die erste Widderner Holzkönigin Andrea I. absolvierte ihren ersten Auftritt mit Bravour. In einer kurzen Wettkampfpause wurde im Rahmen eines Sägewettbewerbs auch noch der dazugehörige Widderner Holzkönig, Georg Schultes I. aus Möckmühl, gefunden.
Beim 26. Widderner Holzfällerwettbewerb konnte der Vorjahressieger Martin Komarek aus Tschechien seinen Titel vor Dirk Braun verteidigen.
Insgesamt war der Widderner Pfingstmarkt 2016, trotz einzelner Regenphasen, eine gelungene Veranstaltung; und alle Beteiligten freuen sich schon heute auf eine Neuauflage im nächsten Jahr.

Stadtverwaltung Widdern

 

 

Sachstandsinformation zum Breitbandausbau in Widdern

Die Verbesserung der Breitbandversorgung in Widdern ist eine vordringliche Aufgabe. Da es sich hierbei um einen sog. regulierten Bereich handelt, sind hierbei einige Formalitäten einzuhalten.
Zunächst ist in einem sog. Markterkundungsverfahren abzufragen, ob es einen Netzbetreiber gibt, der bereit ist die Breitbandversorgung in Widdern auf eigene Kosten auszubauen. Erst wenn die Stadt Widdern nachweisen kann, dass niemand bereit ist die Investitionen in ein schnelles Internet zu übernehmen - und daher die Stadt Widdern die notwendigen Investitionen selbst bezahlen muss, besteht ein Anspruch auf Gewährung von öffentlichen Fördermitteln.
Diese formale Aufforderung zur Angebotsabgabe wurde in der letzten Ausgabe (Nr. 14 bzw. KW 14/2016) des Amtsblattes veröffentlicht. Des Weiteren muss diese Aufforderung auch auf der Homepage des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur veröffentlicht werden, was ebenfalls bereits erfolgt ist.
Nach Ablauf der Angebotsfrist (Mitte Mai 2016) kann, in Abhängigkeit der Ausschreibungsergebnisse, über die weitere Vorgehensweise entschieden werden.
Die Stadtverwaltung Widdern wird an dieser Stelle über die weitere Entwicklung bei der Verbesserung der Breitbandversorgung berichten.

Stadtverwaltung Widdern

 

 

Breitband-Ausschreibung (lief bis zum 30.04.2016)

Markterkundung_Widdern_2016.pdf

Breitbandversorgung_Widdern_2016.pdf


Sie finden die Ausschreibung auch hier bzw. fanden diese hier; sowie die Möglichkeit zur entsprechenden Registrierung:
https://www.breitbandausschreibungen.de/publicOverviewDetails/Markterkundung-beginn/703

Des Weiteren können Sie hier Herrn Bürgermeister Olma, direkt via E-Mail, kontaktieren:
olma(at)widdern.de

Stadtverwaltung Widdern

 

 

Neue Mitarbeiterin im Rathaus Widdern

Seit dem 01.04.2016 können wir Frau Kerstin Schäfer im Rathaus begrüßen.
Sie wird uns im Bürgerbüro unterstützen.

Wir wünschen ihr viel Erfolg, und freuen uns auf die gute Zusammenarbeit.

Stadtverwaltung Widdern

 

 

Kommunal-Ergebnis der Stadt Widdern der Wahl zum 16. Landtag in Baden-Württemberg vom 13.03.2016

Stadt_Ergebnis_der_LT-Wahl_Anzeige_Blaettle.pdf

 

 

 

Ikonenmalerei von Hildegard Rall - Passion und Pfingsten

Am Samstag, den 19.03.2016 fand im Museum im alten Bahnhof die Ausstellungseröffnung „Ikonenmalerei von Hildegard Rall - Passion und Pfingsten“ statt.
Bürgermeister Jürgen Olma eröffnete die Ausstellung, und gab hierbei auch noch gleichzeitig einen kurzen Einblick in die Geschichte der Ikonenmalerei. Besonders deutlich wurde hierbei die Bedeutung der Ikonen in der orthodoxen Kirche. Denn sie sind nicht nur klassische Bilder, sondern ein Objekt der Verehrung.
Herr Albrecht Noller, der Sohn von Frau Hildegard Rall, bekräftigte dies in seinen Ausführungen. Ikonen sind mehr als nur ein einfaches Abbild.
Abschließend fasste er noch den Werdegang der Künstlerin zusammen. Als Pfarrersfrau kam sie zur Ikonenmalerei und hat sich in den 90er-Jahren des letzten Jahrtausends die Techniken und Vorschriften angeeignet. Schon bald waren ihre Ikonen bekannt und sind millionenfach zu Papier gebracht worden.
Nach diesen kurzen Einführungen und einer angeregten Diskussion, konnten die zahlreichen Besucher die Ausstellung in Ruhe genießen, und die Ikonen auf sich wirken lassen.
Herzlichen Dank auch an das Team vom Backhaus, das Kuchen und Gebäck bereitgestellt hat.
Die Eröffnung war ein durchweg gelungener Nachmittag; und die Besucher zeigten sich sehr zufrieden mit dieser Veranstaltung.
Das Museum kann sich glücklich schätzen, die Werke einer solch bekannten Künstlerin auszustellen.

Stadt Widdern - Christian Krüger

 

 

Rückblick Bürgerempfang

Am Sonntag, 24.01.2016 fand der diesjährige Bürgerempfang in der Wilhelm-Frey-Halle statt.
Bürgermeister Olma begrüßte alle Anwesenden, besonders Innenminister Reinhold Gall, Dr. Bernhard Lasotta, den stellvertretenden Kreisbrandmeister Uwe Thoma, Herrn Schultes vom DRK, Herrn Reichert vom THW, sowie Herrn Schmitt vom DLRG. - Bürgermeister i. R. Wilhelm Frey hatte sich für diesen Tag leider entschuldigt.

Bürgermeister Olma überbrachte der Bürgerschaft gute Wünsche für 2016.

Innenminister Reinhold Gall wünschte allen Anwesenden ein gutes und erfolgreiches Jahr 2016. Man könne optimistisch in dieses Jahr gehen, da die Basis hierfür gegeben ist. Es herrsche eine so niedrige Arbeitslosenquote wie schon lange nicht mehr, somit gibt es fast komplette Vollbeschäftigung. Außerdem haben wir von ganz Europa die niedrigste Arbeitslosenquote bei den Jugendlichen. - Dennoch werde uns die Flüchtlingsproblematik noch vor enorme Herausforderungen stellen, aber auch hier muss eine Lösung gefunden werden. Er sei froh, dass es in unserem Land so viele Menschen gibt die mit anpacken, so auch in Widdern, denn es sei sehr erstaunlich, dass es in so einer kleinen Stadt rund 20 Vereine gibt. Dies zeige, dass die Leute gerne hier leben.

Auch Dr. Bernhard Lasotta ging in seiner Rede auf die Flüchtlingssituation ein. Es sei gut, dass sich die Bürger in der kleinsten Stadt Baden-Württembergs aktiv mit einmischen. Wichtig sei aber gemeinsame Ziele zu finden, so auch beim richtigen Standort für die Flüchtlinge. Das haben die Bürger von Widdern bisher auch in anderen Situationen bewiesen. Der Zusammenhalt stimme in Widdern, das habe man bei der Jagstkatastrophe deutlich gesehen. Feuerwehr, THW, Fischereivereine und andere Freiwillige haben mit angepackt; der Zusammenhalt war deutlich zu spüren. Hierfür sprach Dr. Lasotta seinen ausdrücklichen Dank aus.
Auch die Politik sei bemüht Lösungen bezüglich der Flüchtlinge zu finden. Er appellierte die positive Einstellung zu behalten, auch wenn es eine schwierige Aufgabe ist, die emotionalisiert.

Anschließend richteten zwei Vertreter des Gemeinderats, Andrea Steiger und Johannes Erb, ein paar Grußworte an die Gäste.
Der Gemeinderat wünsche sich gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern von Widdern, Unterkessach und Volkshausen konstruktiv zusammenzuarbeiten. Wichtig für den Gemeinderat sei Ehrlichkeit, Offenheit und Informationen von Bürgern und Verwaltung. Als gutes Beispiel hierfür wurde die Gestaltung des Kelterplatzes genannt, bei der Bürger und Gemeinderat sehr gut zusammen arbeiteten. Hierfür sprachen sie auch ihren Dank aus.
Sie wollen motivieren, dass die Bürgerinnen und Bürger mit ihren Problemen und Anliegen an den Gemeinderat herantreten, damit gemeinsam Lösungen gefunden werden können.

Als nächster Programmpunkt stand die Ehrung der Feuerwehrmitglieder an.
Herr Olma erklärte, dass die Aufstellung einer Feuerwehr für Gemeinden eine verpflichtende Aufgabe darstellt. Gerade im ländlichen Raum sei dies nur durch Freiwillige möglich, aber auch die Anzahl derer werde aufgrund der veränderten Biografie immer weniger.
Widdern und Unterkessach leisten mit der Jugendfeuerwehr einen überaus starken Beitrag, und das Engagement der Feuerwehrmitglieder sei nicht hoch genug zu bewerten - ein Geschenk sowohl für Widdern, als auch für das Land.

Heinz Hörcher wurde für 30 Jahre im Dienst der Feuerwehr mit dem Ehrenkrug ausgezeichnet.
Wolfgang Walch und Helmut Wöhrbach erhielten für 40 Jahre das Feuerwehr Ehrenkreuz in Gold.

Bei der Generalversammlung im November 2015 wurde auch die Spitze der Feuerwehr neu gewählt, und Wolfgang Schlägel und sein Stellvertreter Erich Herrmann übergaben ihre Ämter an die jüngere Generation.
Herr Olma sprach Herrn Herrmann seinen Dank für 15 Jahre als stellvertretender Gesamtkommandant aus. - Die Abteilung Unterkessach hat sich in dieser Zeit sehr gut entwickelt. Herrmann habe die Interessen der Abteilung immer gut vertreten. In seiner Amtszeit wurden zwei Fahrzeuge für Unterkessach beschafft und der aktuell laufende Umbau des Feuerwehrgerätehauses gestartet.

Schwerpunkt des diesjährigen Bürgerempfangs war die Verabschiedung des Gesamtkommandanten Wolfgang Schlägel, der nach 35 Jahren sein Amt übergibt.
Bürgermeister Olma ging auf die Laufbahn von Wofgang Schlägel ein.
Diese begann als am 05.06.1980 der damalige Kommandant Willi Schmezer verstarb und Schlägel nachrückte. Am 10.01.1981 wurde er als Kommandant gewählt, und am 27.01.1981 durch den Gemeinderat bestätigt. Bis zum 31.12.2015 war Schlägel somit mit einer 35-jährigen Amtszeit dienstältester Kommandant im Landkreis Heilbronn.
Schlägel hat sich immer für die Feuerwehr eingesetzt. So wurde 1999 die Jugendfeuerwehr gegründet, aber auch die Beschaffung zahlreicher Fahrzeuge zählen zu seinem Verdienst. Höhepunkt seiner Karriere war zweifelsfrei der Neubau des Feuerwehrgerätehauses, welches im April 2011 eingeweiht werden konnte.
Außerdem wurden die Löschzwerge gegründet und Schlägel schmiedet aktuell noch Pläne zur Gründung einer Altersabteilung. Er hat die Leute immer motiviert mitzumachen und dabei zu bleiben, war ihnen immer Ansprechpartner und hat alle gemeinsam stets als Team verstanden.
Die Bekämpfung von Bränden sei aber längst nicht mehr die einzige Aufgabe der Feuerwehr so Olma. Hilfeleistungen, Ölspuren, Rettungsarbeiten und Umwelteinsätze haben das Aufgabengebiet deutlich erweitert. Viele Einsätze seien zudem belastend und kosten viel Kraft. Dies können nur Personen leisten, die voll und ganz hinter ihren Aufgaben stehen. Auch im Gemeinderat konnte Olma Schlägel als konstruktiven, geradlinigen und verlässlichen Menschen kennenlernen.
Er hat viel geleistet, manch schwere Situation durchgestanden und in den Einsätzen seine Gesundheit und Leben riskiert.
Er leistete viel um Leben, Gesundheit und Besitz der Bürger von Widdern zu schützen. Viele nehmen es als selbstverständlich hin und verschwenden kaum einen Gedanken daran, wie viel Engagement und Organisationstalent dies für die Feuerwehrleute bedeutet. Dieses Engagement wird bereits durch vielfache Auszeichnungen von Wolfgang Schlägel verdeutlicht.
Für dies alles sprach ihm Bürgermeister Olma größten Dank aus.

Auch für Reinhold Gall war es eine große Ehre Schlägel eine Auszeichnung zu verleihen, die im Kreisfeuerwehrverband gewiss nicht alltäglich und somit etwas ganz Besonderes ist. Es freue ihn sehr, dass Schlägel zwar das Amt des Kommandanten abgibt, aber dennoch der Feuerwehr treu bleiben will. Er verdeutlichte, wie schnell Schlägel damals im Amt tätig werden und Verantwortung übernehmen musste. Dies war eine sehr große Anforderung und Herausforderung.
35 Jahre Verantwortung bedeutete auch 7x von seinen Kameraden gewählt zu werden. Wer 7x gewählt wird, muss etwas haben, was andere nicht haben und dies sei an sich schon eine sehr große Auszeichnung. Schlägel war immer jemand, der Aktuelles und die Zukunft im Auge hatte. So z. B. die Sicherung der Tagesbereitschaft der Wehr, und die damit verbundene Zusammenarbeit mit Jagsthausen; oder auch die Autobahnzuständigkeit auf der BAB A 81.
Schlägel hat Weichen gestellt und sich auch selbst als Ausbilder in die Verantwortung genommen, sein Wissen weiterzugeben.

Gemeinsam mit Bürgermeister Olma zeichnete Reinhold Gall ihn mit dem deutschen Feuerwehrehrenkreuz in Gold, als Wertschätzung seiner Kameraden und der Stadt aus.

Auch der stellvertretende Kreisbrandmeister Uwe Thoma richtete seine Dankesworte an Wolfgang Schlägel.
Er habe maßgeblich dazu beigetragen die Feuerwehr auf einen modernen Standard zu bringen. Soziale Kompetenz und große Entscheidungskraft zeichnen Schlägel aus. Er wusste, dass eine Wehr ohne gutes Team nicht handlungsfähig sei. Dies zu beherrschen und in die Tat umzusetzen hat er sehr gut unter Beweis gestellt. Schlägel war immer mit Herz und Seele Kommandant, und über solch einen Kommandant könne ein Bürgermeister mehr als stolz und dankbar sein. Neben den Fahrzeugbeschaffungen unterstützte er die Umstellung der Leitstelle und die Zuordnung der Alarmierungsschleifen. Hinzu kamen die Beschaffung der neuen Einsatzkleidung und der neuen Dienstkleidung. Auch für den Bezirk Kocher-Jagst war er unermüdlich im Einsatz und tat alles zum Wohl der Kameradschaft. Seit 1991 war er zudem Ausbilder im Landkreis.
Thoma richtete auch seinen Dank an Frau Schlägel, die über die 35 Jahre an so manchem Abend auf ihren Mann verzichten musste, aber nun dürfe sie den Einsatzplan zu Hause führen.
Er sprach Schlägel seine Anerkennung und größte Wertschätzung aus.
Seinem Nachfolger Patrick Ehrhardt wünschte er eine gute Hand um eigene Spuren zu ziehen, und sicherte ihm die Unterstützung der Landkreiswehren zu.

Der Gemeinderat beschloss zudem einstimmig, Wolfgang Schlägel für seine Verdienste zum Ehrenkommandanten der Feuerwehr Widdern zu ernennen.

Als Anerkennung wurde ihm außerdem ein Gutschein für eine Woche Urlaub mit Begleitung im Feuerwehrhotel St. Florian überreicht.

Alle Anwesenden würdigten den Moment mit lautstarkem Applaus und Standing Ovations.

Nach den Liedbeiträgen der Chorvereinigung Unterkessach folgte der Rückblick auf 2015.
Bürgermeister Olma ging auf die Terroranschläge von Paris und die Flüchtlingssituation ein.
Die Geschehnisse 2015 in Widdern waren:
- der Festakt zum 25-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft mit Reinsdorf im März
- die offizielle Übergabe des sanierten Backhauses, ebenfalls im März
- der 25. internationale Holzfällerwettbewerb an Pfingsten
- der Besuch in Reinsdorf im Juni
- das Schulfest zum Jubiläum der Grundschule im Juli
- der Umzug der Stadtverwaltung in die sanierte Kelter im Mai, und Tag der offenen Tür an Pfingsten
- die Jagstkatastrophe im August
- die Aufnahme von Unterkessach in das ELR-Programm (als ELR-Schwerpunktgemeinde)
- die Einweihung des Windparks am 31.10.2015

Als nächstes standen die Blutspenderehrungen auf dem Programm, welche Bürgermeister Olma gemeinsam mit Herr Schultes vom Deutschen Roten Kreuz durchführte.
Blutspenden sei ein selbstloser und lebensrettender Beitrag für unbekannte Personen. Täglich werden 15.000 Spenden in Deutschland benötigt. Ohne die freiwilligen Spender wäre keine medizinische Versorgung möglich. Blutspender sind stille Helfer, die selbstlosen Einsatz für das Leben anderer leisten. Diese Bereitschaft verdiene höchste Anerkennung.

Für 25 Blutspenden wurden Rita Kuhn und Urs Wöhrbach geehrt; und für 75 Blutspenden konnten Klaus Frank und Helmut Wöhrbach geehrt werden.

Im Anschluss dankte Bürgermeister Olma allen ehrenamtlichen Tätigen, die sich in Widdern einsetzen. Als Beispiele nannte er den Osterbrunnen, der jedes Jahr von den Landfrauen neu gebunden wird, die Seehausscheune die von Ehrenamtlichen saniert wurde, die Seniorenarbeit, die Sanierung des Kessachtals, sowie die Gründung des Dorf- und Kulturvereins Unterkessach und Heimat- und Kulturvereins Widdern.

Nun folgte der Ausblick auf 2016.
Hier nannte Bürgermeister Olma folgende Vorhaben:
- Beginn des 1. Bauabschnitts zur Sanierung des Jugendkellers
- die Sanierung des Dörnles
- die Fertigstellung des "neuen" Rathauses
- die Fertigstellung des Feuerwehrgerätehauses in Unterkessach
- Bau einer Freizeitanlage an der Kessach
- Ausbau des DSL
- Erneuerung der Wasserleitungen in der Talstraße in Unterkessach
- mehrere ELR-Maßnahmen in Unterkessach
Die Sanierung der Wilhelm-Frey-Halle müsse noch mal überarbeitet, und daher noch verschoben werden.

Weitere Termine 2016 sind:
- die Landtagswahl am 13.30.2016
- der 26. Internationale Holzfällerwettbewerb an Pfingsten
- die Inbetriebnahme des Feuerwehrgerätehauses in Unterkessach
- die Fußball-EM in Frankreich
- die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro
sowie die Landesgartenschau in Öhringen, bei der am 03. und 04.09.2016 die Stadt Widdern durch die Vereine vertreten sein wird.

Zum Abschluss bedankte sich Bürgermeister Olma bei allen Anwesenden für ihr Kommen, das Interesse an der Stadt; und bei allen Mitwirkenden sowie bei allen, die sich für Widdern engagieren.

Stadtverwaltung Widdern

 

 

Weihnachtslesung im Museum im alten Bahnhof

Am Sonntag, 13. Dezember, fand aufgrund der vielfachen Nachfrage im Museum im alten Bahnhof zum zweiten Mal die Weihnachtslesung statt.
Dieses Jahr wurde das Programm allerdings erweitert. Während Volkmar Köhler im Obergeschoss verschiedene weihnachtliche Geschichten vorgetragen hat, wurde im Untergeschoss Glühwein und Punsch ausgeschenkt. So konnten die über 30 Besucher sichin der Pause bei Getränk und Gebäck über die Geschichte austauschen.
Im Büro des ehemaligen Bahnhofsvorstehers präsentierte das Team von „Nadines Blumentöpfle“ weihnachtliche Dekorationen. Diese wurde von den Besuchern gut angenommen und es wurde häufig zugeschlagen.
Somit konnten die zahlreichen Gäste einen angenehmen Nachmittag im Museum verbringen und sich zufrieden nach Hause begeben.
Hierbei noch einmal einen recht herzlichen Dank für die Unterstützung des Heimat- und Kulturvereins.
Abschließend möchten wir Sie darauf hinweisen, dass im kommenden Jahr, voraussichtlich Ende Januar, ein Treffen zum Themenpunkt Tourismus geplant ist. Eingeladen ist natürlich jeder, doch richtet sich dieser Aufruf besonders an alle Besitzer eines Gewerbes, das im weiteren Sinne touristisch arbeitet.
Hierbei wollen wir versuchen die touristische Aktivität zu bündeln und eine gemeinsame Linie entwickeln.
Hierfür wäre es gut, wenn alle Interessierten kommen. - Gerne dürfen Sie auch andere Personen darauf hinweisen.
Ein genauer Termin wird noch folgen.
Wir wünschen Ihnen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in das Jahr 2016.

Stadt Widdern und Museumsteam

 

 

Juden im Jagsttal - Von Osterbrot und Wäschekorb

Am Samstag, den 5. Dezember, fand im Museum der Stadt Widdern die Ausstellungseröffnung „Juden im Jagsttal - Von Osterbrot und Wäschekorb“ statt.
Bei mehr als 30 Gästen, unter diesen auch Frau Ludwig von der Heilbronner Stimme und die Kreisarchivarin der Stadt Heilbronn, Frau Schön, eröffnete Bürgermeister Jürgen Olma die Veranstaltung. Er betonte besonders die lange Geschichte der jüdischen Menschen in Europa sowie deren Verknüpfung und Bedeutung für die Entwicklung von Deutschland.
Trotz allem wurden die Juden häufig verfolgt und unterdrückt, was dann während der Zeit des Nationalsozialismus seinen traurigen Höhepunkt fand.
Dies sollte jedoch nicht der Fokus der Ausstellung sein, so betonte Bürgermeister Olma, sondern die Geschichte der Juden im Jagsttal in der Zeit davor.
Dies verdeutlichte auch noch Christian Krüger (Museumsleiter) in seinen Ausführungen. Neben einer Darstellung des Lebens im Jagsttal liegt der Fokus besonders auf dem alltäglichen Leben zwischen den Juden und den Christen auf dem Land, da hierbei ein starkes Miteinander zu beobachten war. Sei dies in der einfachen Nachbarschaftshilfe oder bei der Übernahme von Bräuchen. Damit stellt sich das Zusammenleben deutlich bunter dar, als die Geschichte der Juden in Deutschland vermuten lässt.
Nach dieser kurzen Einführung konnten die zahlreichen Besucher die Ausstellung in Ruhe genießen. Diese wird unterstützt durch eine Fotowand, auf der weitere Eindrücke über das jüdische Leben zu sehen sind.
Herzlichen Dank auch an das Team vom Backhaus, das leckeren Glühwein und Weihnachtsgebäck für die Gäste bereitgestellt hat.
Die Eröffnung war ein durchweg gelungener Nachmittag und die Besucher zeigten sich sehr zufrieden mit dieser Veranstaltung.

Stadt Widdern und Museumsteam

 

 

Teilort Unterkessach als ELR-Schwerpunktgemeinde ausgewählt

Das Regierungspräsidium Stuttgart hat mitgeteilt, dass unser Ortsteil Unterkessach als ELR-Schwerpunktgemeinde ausgewählt wurde. - Wir sind hier als einzige Kommune im Landkreis Heilbronn ausgewählt worden.

Damit steht neben dem Landessanierungsprogramm für den Kernort Widdern, auch für Unterkessach ein attraktives Förderprogramm für private und kommunale Investitionen zur Verfügung.

Es ist erfreulich, dass die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Gemeinde- und Ortschaftsrat auch bei den zuständigen Förderbehörden positive Beachtung findet.

Informationen zum ELR-Antrag können Sie hier finden:
- Teil 1
- Teil 2

Des Weiteren finden Sie hier den Link mit der entsprechenden Meldung Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (Regierungspräsidium Stuttgart):
http://mlr.baden-wuerttemberg.de/de/unser-service/presse-und-oeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilung/pid/neue-schwerpunktgemeinden-fuer-das-entwicklungsprogramm-laendlicher-raum-elr-ausgewaehlt-fuenf-j/

Jürgen Olma
Bürgermeister

 

 

Kirchweih 2015 - Rückblick

Zahlreiche Besucher aus nah und fern fanden am vergangenen Sonntag den Weg nach Widdern. Zur Mittagszeit begann sich die Dreschhalle zu füllen und die Besucher schlemmten sich durch das reichhaltige Essensangebot der Schlemmermeile, das die Vereine und Institutionen auf die Beine gestellt hatten. Kurze Zeit später war auch schon der erste Essensstand restlos ausverkauft. Auch der große Flohmarkt in der Stadthalle zog viele Gäste an, die das ein oder andere Schnäppchen mit nach Hause nehmen konnten. Die Oldtimerschlepper, welche sowohl von Widdernern ausgestellt wurden, aber auch aus den Nachbargemeinden angereist waren, ließen das Herz so mancher Besucher höher schlagen. Für die Kinder war mit Ponyreiten und Bemalen von Kürbissen ebenfalls bestens gesorgt. Nervenkitzel boten die Sportfreunde Widdern, die am Nachmittag ihr Heimspiel gegen den SV Roigheim bestritten. Die örtlichen Geschäfte hatten ebenfalls geöffnet und boten attraktive Aktionen für die Gäste.

Wieder einmal ist eine erfolgreiche Kirchweih zu Ende gegangen, die ohne die tatkräftige Arbeit der vielen Freiwilligen nicht möglich gewesen wäre.
Ganz herzlich bedanken möchten wir uns bei:
- den teilnehmenden Vereinen, Institutionen, Personen,
- dem Bauhof und Frau Pflugfelder,
- den Eigentümern der Oldtimerschlepper für das Ausstellen,
- Familie Hebeiß für das Bereitstellen der Parkwiese,
- den Motorradfreunden für das Bereitstellen des Zeltes,
- dem Kindergarten Widdern für die Deko,
- dem Lagerhaus Widdern für das kostenlose Verleihen der Biertischgarnituren,
- Jürgen Seifert für die Beleuchtung,
- Elektro Schmitt für die Elektrik
sowie bei allen Beteiligten, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben.

Stadtverwaltung Widdern

 

 

 

 

 

Ab hier: Ältere Beiträge

Museum im alten Bahnhof: Lesung mit Frau Bronikowski

„Ein Gefühl wie in Jagsthausen“
Am 22. August fand im Schatten des Bahnhofes die Lesung mit Frau Sia Bronikowski statt. Die Autorin hat, passend zum Veranstaltungsort, aus ihrem Werk „Einstieg in Fahrtrichtung. Begegnungen zwischen Abfahren und Ankommen“ gelesen. Dieses enthält Erzählungen über die zahlreichen Fahrten der Autorin.
Eigens aus Wiesbaden angereist las Sia Bronikowski insgesamt acht Kurzgeschichten aus ihrem Buch und unterhielt damit knapp 20 interessierte Besucher. Die Kurzgeschichten befassten sich mit verschiedenen Themen. Von unterhaltsamen Begegnungen bis hin zur philosophischen Frage nach dem Zeitempfinden. Ebenso ging es um einen hilfsbereiten Schaffner, der alles dafür tat, dass eine ältere Frau ihre Enkelin besuchen konnte, und ein nettes junges Pärchen mit einer Hausratte, die eine Handtasche zu ihrer Besitzerin zurückgebracht haben. Aber auch leckere Bratkartoffeln fanden ihren Weg in das Buch. Jede der unterschiedlichen Geschichten wurde mit Applaus der Zuhörer belohnt.
In der kleinen Pause wurde dann bei Sekt, Wein und einer Kleinigkeit zu essen mit der Autorin persönlich geredet und sie hat zahlreiche Fragen beantworten dürfen.
Am Ende der Lesung gingen die Besucher sehr zufrieden nach Hause. Auch Sia Bronikowski war mit dem Ablauf der Lesung sehr zufrieden.
Eine Vielzahl an verkauften Bücher zeigt auch, dass ihre Geschichten beim Publikum einen starken Eindruck hinterlassen haben. Generell kam die Lesung sehr gut an. Besonders, da das schöne Wetter eine Lesung im Außenbereich ermöglichte und so eine entspannte Atmosphäre entstand.
Das Museum bedankt sich auf diesem Weg noch einmal bei Frau Bronikowski und wünscht ihr weiterhin spannende Zugfahrten.
Ebenso bedanken wir uns bei den Besuchern, die diese Lesung erst ermöglicht haben!

Museumsteam Widdern

 

 

Museum im alten Bahnhof: Ausstellungseröffnung "25 Jahre Holzfällerwettbewerb Widdern"

Am Samstag, den 23. Mai 2015 wurde die Ausstellung zur Geschichte und Entwicklung des Holzfällerwettbewerbes feierlich eröffnet. Das Obergeschoss des Museums war mit knapp über 50 Besuchern gut gefüllt.

Nach einer interessanten Einführung von Bürgermeister Jürgen Olma, der die Bedeutung des Waldes für wirtschaftliche Entwicklung Widderns darlegte, folgte ein kurzer und spannender Rückblick von Ulrich Bopp. Er beschrieb lebhaft, wie er als Organisator der Handels- und Gewerbeschau auf den Holzfällerwettbewerb im Schuttertal aufmerksam wurde und diesen dann, mit Unterstützung von Hans Breuninger, nach Widdern brachte. Auch die Rolle der Brüder Karl-Heinz, Markus und Ralf Dengler wurde hervorgehoben. Abschließend folgte schon fast ein Appell, dass der Holzfällerwettbewerb in Widdern auch in den nächsten Jahren weitergeführt werden muss.

Nach diesen kurzen Vorträgen, führten die Gebrüder Dengler noch im Außenbereich des Museums die wichtigsten Disziplinen des Wettbewerbes vor. Hierbei beleuchteten sie auch deren Entwicklung und sorgten mit ihrer lockeren Art für den einen oder anderen Lacher unter den Zuschauern.

Danach wurde die Ausstellung offiziell eröffnet. Mit Gebäck, sowie Wein und Most aus der Dengler-Herstellung, konnten die Gäste nun die Ausstellung erkunden.
Vor allem der Film, ein Zusammenschnitt aus den 25 Jahren, war hierbei eines der Highlights, da sich einige Besucher hierin wiedererkannten.

Die Gäste waren mit dem Ablauf und der Ausstellung sehr zufrieden.

Das Museum entschuldigt sich hier auch noch einmal für den Zahlen dreher bei der Ankündigung der Ausstellungseröffnung und bedankt sich bei den Besuchern, die trotzdem den Weg zu uns gefunden haben.

Museumsteam Widdern

 

Tag der offenen Tür im Backhaus

Nachdem das ca. 300 Jahre alte Gebäude im Jahr 2014 im Rahmen eines Bürgerprojektes saniert wurde, konnte es am Sonntag, 12.04.2015 im Rahmen eines Tags der offenen Tür der Bevölkerung vorgestellt werden.
Bereits am frühen Sonntagmorgen wurden die alten Öfen befeuert und auf die richtige Temperatur gebracht sowie die verschiedenen Teigarten vorbereitet.
Bei herrlichem Wetter machten viele Besucher aus nah und fern von der Möglichkeit Gebrauch, die in altbewährter Art und Weise gebackenen Zwiebel- und grüner Kuchen sowie das Original-Holzofenbrot zu verkosten. Auch die Apfel- und Zwetschgenkuchen sowie die Nussschnecken, fanden reißenden Absatz.
Jung und Alt schauten interessiert zu, wie die von fleißigen Helferinnen und Helfern vorbereiteten Kuchen in den Ofen geschoben und nach der erforderlichen Backzeit mit dem traditionellen Holzschieber routiniert aus dem Ofen geholt wurden.
Das große ehrenamtliche Engagement der Widderner Bürgerinnen und Bürger sowohl bei der Sanierung, als auch beim Betrieb des Backhauses, wurde vielfach gelobt. Auch der neue „Festplatz“ direkt an der Kessach fand bei den angeregten Gesprächen der zahlreichen Gäste großen Zuspruch.
Das Team der Backfrauen, inkl. männlicher Unterstützung, bedankt sich bei den zahlreichen Gästen für den Besuch und freut sich auf ein Wiedersehen beim 1. Widderner Backhausfest am Sonntag, 30. August 2015.

Backhaus-Team

 

 

Museum im alten Bahnhof: Ausstellungseröffnung "25 Jahre Partnerschaft: Reinsdorf und Widdern - Entstehung, Geschichten, Menschen"

Am Samstag, 14.03.2015 wurde die Ausstellung zur Partnergemeinde Widderns feierlich eröffnet. Das Obergeschoss des Museums im alten Bahnhof war sehr gut gefüllt, als verschiedene Vorträge über die DDR gehalten wurden.
Nach der Einführung von Bürgermeister Olma, hielt Michael Hendel, Ortsteilbürgermeister von Reinsdorf, seinen unterhaltsamen Vortrag über sein persönliches Erleben der DDR- und der Wendezeit. Herr Pfarrer Böhme redete bedächtig über die Rolle der Kirche und bezog dies vor allem auf Greiz. Zum Abschluss der Vorträge kam Pfarrer Warmuth an die Reihe, der unterstützt durch den ebenfalls anwesenden Pfarrer Niels Hueck, über die kirchliche Partnerschaft zwischen Reinsdorf und Widdern referierte.
Danach war die Ausstellung eröffnet; und zu Gebäck, Sekt und eigens aus Greiz mitgebrachtem Bier wurde sie interessiert betrachtet. Ebenso gespannt gingen die Besucher auf die vortragenden Reinsdorfer zu und nutzten die Möglichkeit alte Erinnerungen aufzufrischen, sowie sich über die Partnerschaft und Wendezeit zu unterhalten.
Alle Beteiligten freuten sich über so viele interessierte Besucher. - Auch am nachfolgenden Sonntag war das Museum im alten Bahnhof gut besucht.
Die Ausstellung wird noch bis zum Pfingstmarkt zu sehen sein.

Am Pfingstmarkt-Wochenende wird eine Ausstellung zum 25-jährigen Jubiläum des Holzfäller-Wettbewerbs eröffnet werden, die an beiden Tagen zu sehen sein wird.

Das Museum im alten Bahnhof ist auch auf facebook.com ( https://www.facebook.com/pages/Museum-im-alten-Bahnhof-Widdern/290138581194640?fref=ts ) zu finden.
Dort werden immer die neuesten Informationen veröffentlicht.

Stadtverwaltung Widdern

 

 

Dorf- und Kulturverein Unterkessach gegründet

Am Donnerstag, den 12. März 2015 fanden sich im Gasthaus „Zum Kessachtal“ in Unterkessach die Herren Dirk Völker, Martin Walther, Heinz Hörcher, Klaus Frank, Uwe Bergdolt, Steffen Johann und Ralf Bleickert sowie ca. 20 interessierte Zuhörer ein, um über die Gründung des „Dorf- und Kulturvereins Unterkessach e. V.“ zu beschließen.
Zweck des Vereins ist die Förderung der Jugend- und Altenhilfe, der Erziehung/Bildung, von Kunst und Kultur, von Denkmalschutz/-pflege sowie der Heimatpflege/-kunde. Die Pflege und Förderung heimatlichen Brauchtums, die Durchführung kultureller Veranstaltungen, die Förderung der Dorfgemeinschaft und Durchführung damit im Zusammenhang stehender Maßnahmen, wie Verschönerung und Gestaltung des Orts- und Landschaftsbildes und dergleichen mehr.
Ein besonderes Anliegen des Vereins ist der Lebensraum Land. Er bemüht sich deshalb für diesen Lebensraum angemessene Werte und Lebensweisen zu erhalten oder neu zu erarbeiten. Dazu gehört der Erhalt intakter dörflicher Strukturen durch die Förderung von Betreuungseinrichtungen für Kinder und Senioren, sowie Einrichtungen für die Versammlung der Dorfgemeinschaft.
Der Verein soll die Mitglieder aktivieren ihre eigene Kreativität zu entdecken, zu erproben und umzusetzen. Er soll ermutigen die Interessen der Mitglieder darzustellen und in die Öffentlichkeit zu tragen. Es ist geplant, den Verein in das Vereinsregister eintragen zu lassen.
Der Ortsvorsteher begrüßte die Anwesenden und bedankte sich für die rege Teilnahme. In einer kurzen Ansprache stellte er die Hintergründe der geplanten Vereinsgründung dar und bedankte sich bei den sieben erschienenen Gründungsmitgliedern.
Nachdem die Satzung verlesen und einstimmig angenommen war, wurde der Vorstand gewählt:
• Herr Steffen Johann als Vorsitzender,
• Herr Martin Walther als stellvertretender Vorsitzender,
• Herr Klaus Frank als Kassier,
• Herr Dirk Völker als Schriftführer,
• Herr Uwe Bergdolt als Beirat,
• Herr Heinz Hörcher als Beirat.
Sämtliche Gewählten erklärten, dass sie die Wahl annehmen. Zu Kassenprüfern wurden die Herren Ralf Bleickert und Uwe Bergdolt gewählt. Der Mitgliedsbeitrag wurde auf 12,00 Euro im Kalenderjahr festgesetzt.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich willkommen, dem Verein beizutreten und damit Einfluss darauf zu nehmen, wie sich der Verein weiterentwickeln wird und welche Themen fokussiert behandelt werden sollen.
Beitrittserklärungen und weitere Informationen finden sich im Internet unter www.unterkessach.de und können bei den Herren Johann (Hagenbusch 11), Frank (Talstraße 22) oder dem Ortsvorsteher (Talstraße 32) abgegeben werden.

Dorf- und Kulturverein Unterkessach e. V.

 

 

Museum im alten Bahnhof: Ausstellung "Gedankenbretter der Mädchen-Jungschar" eröffnet

Am Sonntag, 08.02.2015 um 14.18 Uhr war es soweit, die Ausstellung der „Gedankenbretter der Mädchen-Jungschar“ Widdern wurde als eröffnet erklärt. Zuvor sprach Bürgermeister Olma, der alle Anwesenden sowie die Jungscharleiterin Annette Graf herzlich willkommen hieß, welche zusammen mit ihrer Kollegin Ilse Bohnet und den Jungschar-Mädchen das Projekt vorstellte. Die Mädchen stellten anschließend noch ihren Segensspruch, welcher auf den bunt gestalteten Brettern geschrieben steht, vor.
Die zahlreichen Besucher hörten gespannt zu und zeigten sich von der Qualität der Gestaltung und der anregenden Sprüche begeistert. Nachdem die Ausstellung eröffnet war, betrachteten die Besucher die einzelnen Bretter, kamen ins Gespräch und genossen die hervorragende Bewirtung. Bei verschiedenem Gebäck, welches von den Eltern der Mädchen vorbereitet worden war und Getränken, welche die Stadt stiftete, konnte im Museum im alten Bahnhof für alle Anwesenden ein interessanter Nachmittag gestaltet werden.
Eine Kooperation, die auch in Zukunft fortgesetzt werden soll. Das Museum im alten Bahnhof steht prinzipiell jeglichen Projekten offen gegenüber.

Die Ausstellung der Gedankenbretter ist noch an den beiden Öffnungstagen, 22.02. und 08.03.2015, von 13.00 bis 17.00 Uhr zugänglich.
Für Gruppen können Extra-Termine vereinbart werden.

Das Museum im alten Bahnhof Widdern ist auch über Facebook, unter „Museum im alten Bahnhof Widdern“, zu erreichen. Dort wird stets der neueste Stand zu Veranstaltungen, Öffnungstagen, sowie alle zugehörigen Informationen bereitgestellt.

Stadtverwaltung Widdern

 

 

(Rückblick) Bürgerempfang vom 18.01.2015

Am Sonntag, den 18.01.2015 fand der diesjährige Bürgerempfang in der Wilhelm-Frey-Halle statt.
Bürgermeister Olma begrüßte alle Anwesenden und bedankte sich bei den Landfrauen für die Bewirtung, Jürgen Seifert für die technische Betreuung, dem Bauhof und Frau Pflugfelder für die Organisation sowie dem Liederkranz Widdern und der Musikschule Möckmühl, die für die musikalische Untermalung des Nachmittags sorgten.
Leider waren in diesem Jahr die Landtagsabgeordneten Innenminister Gall und Herr Dr. Lasotta und auch Bürgermeister i. R. Wilhelm Frey entschuldigt, jedoch ließen alle drei herzliche Grüße überbringen.

In einem kurzen, allgemeinen Rückblick ging Bürgermeister Olma auf die Weltgeschehnisse des Jahres 2014 ein. Highlight war hier eindeutig der Sieg der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM. Aber leider wurde das Jahr auch von vielen negativen Dingen überschattet. So z. B. der Ebola-Epidemie in Westafrika oder Krieg und Terror im Nahen und Mittleren Osten.
Durch diese angespannte Lage musste der Landkreis Heilbronn 1.400 Flüchtlinge aufnehmen. Allein 30 Personen sind in Widdern in einem privaten Anwesen, das durch das Landratsamt angemietet wurde, untergebracht, was von einem überdurchschnittlichen Engagement im Bezug auf die Einwohnerzahl zeugt.

Auch in Widdern hatte sich im Jahr 2014 einiges getan
Im Bauhof konnte rechtzeitig zu Beginn der Wintersaison das Salzsilo in Betrieb genommen werden, was die Arbeit der Kollegen im Bauhof doch deutlich erleichtert. Bisher wurde das Salz als Sackware verwendet und musste zuerst in den Lagerregalen verstaut und später beim Winterdienst einzeln in die Streufahrzeuge gefüllt werden. Mit dem Schneefall zum Jahresende konnten die Kollegen dann von den erleichterten Arbeitsbedingungen profitieren.

Das Parkdeck konnte auch endlich fertiggestellt und für den öffentlichen Verkehr gewidmet werden. Somit konnte eine deutliche Entlastung der Parksituation in der Unterkessacher Straße erreicht werden.

Die Umgestaltung des historischen Bahnhofs zum Museum konnte pünktlich abgeschlossen werden und so konnte man am 13.09.2014 die offizielle Einweihung mit Eröffnung feiern.
Nach Anerkennung durch die LEADER-Geschäftsstelle, Prüfung durch die L-Bank und mehr als 20-seitiger Dokumentation durch Gerd Schäfer wurde die beantragte Förderung bewilligt, allerdings mit dem Hinweis, dass nicht alle beantragten Zahlungen berücksichtigt werden könnten und eine Kürzung der Fördersumme hingenommen werden muss. Diese erstreckte sich dann auf ganze 63 Cent. Die entstandenen Kosten in Höhe von 378.061 € wurden mit 238.243 € gefördert, wodurch ein Eigenanteil von 139.818 € für die Stadt blieb.
Im Dezember fand ein Adventsnachmittag mit Vorlesungen, Punsch und Gebäck im Museum statt, welcher sehr gut besucht war.
Im Museum werden verschiedene Ausstellungen stattfinden, so z. B. am 8. Februar die Ausstellung „Seelenbretter“ der Jungschar und spätere Ausstellungen zum Thema „25 Jahre Partnerschaft mit Reinsdorf“ und „25. Internationaler Holzfällerwettbewerb“.

Der Umbau der Kelter zum neuen Rathaus schreitet voran. Die Außenarbeiten sind im Wesentlichen abgeschlossen und die meisten Gewerke des Innenausbaus bereits ausgeschrieben oder schon abgeschlossen. Die prognostizierten Kosten von rd. 1 Mio. € dürften weiterhin gehalten werden. Hierzu erhält die Stadt eine Förderung aus dem Landessanierungsprogramm von ca. 51 % und aus dem Ausgleichsstock einen Betrag von 105.000 €.

Eine weitere große Baustelle war die Erschließung mit Wasser und Abwasser im Bereich Ziegelhütte/Heilbronner Straße, um die Ver- und Entsorgung, aber auch die Löschwasserversorgung auf sichere Beine zu stellen. In diesem Zuge wurde auch eine neue Ringleitung verlegt, da das Wohngebiet „Bühl“ bisher nur über eine Hauptleitung von der Mergentheimer Straße erschlossen war. Z. B. musste im Falle eines Wasserrohrbruchs das Wasser abgestellt werden, und das gesamte Wohngebiet saß auf dem Trockenen. Durch die Ringleitung über Bühlweg/L 1047 Anwesen Ehrhardt/Birkenweg ist es nun möglich, einzelne Anwesen abzustellen und die anderen dennoch weiter zu versorgen.

Ein weiteres Projekt, das jedoch vom AZV und nicht von der Stadt durchgeführt wurde, war die Schaffung des Auebiotops im Gewann „Götzenwiesen“. Aus naturschutzrechtlichen Gründen stand hier nur das sehr enge Zeitfenster von 15.9. bis 15.10.2014 zur Verfügung. In dieser Zeit mussten rd. 8.000 m³ Erde bewegt werden, die zum Teil für die Geländemodellation der Friedhofserweiterung genutzt werden konnten, aber auch auf die Äcker der Landwirte ausgebracht wurden.

Zum Zweck der Vermögensbewertung wurde die Firma Eagleeye beauftragt, die mit einem Spezialfahrzeug die Straßen im gesamten Stadtgebiet digital erfasste und Vermessungen durchführte.

Nach den Liedbeiträgen des Liederkranzes, einem gemeinsamen Kanon, bei dem auch die gesamten Besucher des Bürgerempfangs mit einbezogen wurden und der durch die Musikschule untermalten Kaffeepause, standen die Ehrungen auf dem Programm.

Für sein Engagement als Abteilungskommandant der Feuerwehr-Abteilung Unterkessach wurde Herr Erich Herrmann gewürdigt. Seit 1999 führte er das Amt des Abteilungskommandanten aus und konnte bereits letztes Jahr für 30 Jahre aktive Mitgliedschaft in der Feuerwehr geehrt werden. Bei der Generalversammlung am 21.11.2014 übergab er sein Amt nun an seinen Nachfolger Christian Walch. Die Zeit von 1999 bis 2014 war für die Abteilung Unterkessach eine sehr gute Zeit. 1999 wurde die Jugendfeuerwehr gegründet, 2010 bekam die Abteilung Unterkessach ein nagelneues Löschfahrzeug, 2013 konnte ein MTW durch einvernehmliche interne Umgliederung von Widdern
übernommen werden und 2014 wurde der Um- und Erweiterungsbau des Feuerwehrmagazins Unterkessach auf den Weg gebracht.
Bürgermeister Olma dankte Erich Herrmann für sein langjähriges, erfolgreiches Engagement als Abteilungskommandant.

Zum zweiten Mal konnte die Auszeichnung „Partner der Feuerwehr“ vergeben werden. Diese wird an Arbeitgeber verliehen, die in ihrem Betrieb ehrenamtliche Feuerwehrangehörige beschäftigen und diese bei der Ausübung ihrer Feuerwehrpflichten unterstützen. In diesem Jahr wurde die Auszeichnung an die Zimmerei Frank aus Unterkessach überreicht. Hier ist neben Albrecht Frank auch der neue Abteilungskommandant Christian Walch beschäftigt.

Als nächster Programmpunkt stand gemeinsam mit Herrn Schultes vom Deutschen Roten Kreuz die Ehrung der Blutspender auf dem Programm, welche für Bürgermeister Olma ein willkommener Anlass war um vorbildliches Bürgerverhalten in den richtigen öffentlichen Fokus zu rücken, da diese Personen einen erheblichen Beitrag für Unfallopfer und Operationspatienten sind.
Für 10 Blutspenden wurde Felix Kuhn geehrt und für 75 Spenden konnte Klaus Ehrhardt geehrt werden, der bereits 2013 auch für 30 Jahre Dienst in der Feuerwehr ausgezeichnet wurde und 2014 die Plakette zum Partner der Feuerwehr für die BAG entgegennehmen konnte.

Ein wichtiger Faktor in Widdern ist auch das Ehrenamt, denn die Verwaltung kann leider nicht alles, was sinnvoll und wünschenswert ist, stemmen. Daher bedankte sich Bürgermeister Olma bei all den vielen ehrenamtlich Tätigen, die sich in Vereinen, Kirchen, Bürgerinitiativen, Feuerwehr, THW, DRK und den sonstigen Organisationen mit so viel Kreativität und Begeisterung einbringen.
Beispielhaft hierfür sind z. B. die Landfrauen, die jährlich den Osterbrunnen gestalten, alle die Personen, die uns bei der Seniorenarbeit unterstützen sowie all diejenigen, die sich bei der Sanierung der Seehausscheune beteiligen.
In Unterkessach ist der Ortschaftsrat dabei, im Rahmen eines Bürgerprojekts das Kessachtal wieder auf Vordermann zu bringen.

2014 konnte ein großes Bürgerprojekt ermöglicht und fertig gestellt werden - das Backhaus.
Dies war eine beeindruckende Gemeinschaftsleistung von Bürgern, Vereinen und Unternehmern.
Folgende Unternehmen haben dieses Projekt beispielhaft unterstützt:
Firma Ulrich Bopp,
Firma Rolf Dieffenbach,
Zimmerei Harald & Albrecht Frank,
Thomas Dörner,
Achim Walch,
Robin Duhme,
Firma Frauhammer (Neudenau),
Firma Siegel (Neudenau),
Firma Haak (Oberkessach),
Firma Lechner (Billigheim) und
Gerd Schäfer.
Weitere Helfer und Spender waren die Herren:
Mario Butscher, Mario Pflugfelder, Bernhard Branyi, Markus Dengler, Peter Kless, Peter Hähnel, Ivan Lubina, Klaus Meister.
Ein weiterer Dank geht an die Nachbarn des Backhauses, die die Bauarbeiten positiv begleiteten sowie an Werner Dengler und Manfred Weber.
Insgesamt wurden in 77 Arbeitseinsätzen ca. 1.300 Arbeitsstunden geleistet und dies alles von Personen im Alter zwischen 62 und 75 Jahren, was das Ganze noch einmal in einem ganz anderen Licht erscheinen lässt.
Als Dank übereichte Bürgermeister Olma den Ehrenamtlichen bestehend aus Josef Lehner, Heinrich Meister, Werner Schmidt, Karl Schweizer, Friedrich Staib, Günter Steinbach, Gerhard Vettermann und Walter Weihbrecht einen Krug, auf dem das Backhaus in altem Zustand, das Backhausteam und das Backhaus im sanierten Zustand abgebildet sind.
Das fertige Backhaus musste nun noch zum Leben erweckt werden, wozu sich die Landfrauen bereit erklärt hatten. Es fanden sich auch drei Damen, die sich bereit erklärten, die Leitung und Verantwortung für das Backhaus zu übernehmen.
Hierfür dankte Bürgermeister Olma den Damen Gudrun Butscher, Erika Schneck und Ella Schmidt, die nun Ansprechpartner für das Backhaus sind.

Auch einige Gemeinderäte wurden am Bürgerempfang für ihre langjährige Ratstätigkeit geehrt.
Thomas Schäfer, 10 Jahre: Er wurde erstmals 2004 in den Gemeinderat gewählt und gehört diesem seither ununterbrochen an. Bei der Kommunalwahl 2014 konnte er die meisten Stimmen sammeln und ist somit 1. stellvertretender Bürgermeister.
Uwe Bergdolt, 10 Jahre: Er gehört dem Gremium seit 1999 ununterbrochen an und ist ebenfalls Mitglied im Ortschaftsrat. Seit Jahren übt er zudem das Amt des 2. stellvertretenden Bürgermeisters aus.
Stefan Kummer, 20 Jahre: Er ist seit 1994 ununterbrochen im Gemeinderat und bestreitet derzeit seine 5. Wahlperiode. Er ist seit dieser Periode der dienstälteste Gemeinderat und derzeit der einzige, der bereits zu Zeiten von Wilhelm Frey im Gremium vertreten war.
Als Dank für das jahrelange Engagement überreichte Bürgermeister Olma die Ehrenstelen des Gemeindetags.

Weiter ging es mit dem Ausblick auf 2015
Bereits 2012 wurde gemeinsam mit dem Bauernverband eine Aufnahme aller sanierungsbedürftigen Straßen erstellt. Über ein Ingenieurbüro wurden die Kosten ermittelt und kamen auf 1,1 Millionen €. Da aber nur kleine Teile pro Jahr möglich sind, wurde 2014 ein Förderantrag gestellt und der alte Gemeinderat hat beschlossen, den Betrag von 200.000 € in die Reparatur der Rossacher Straße zu investieren, was nun in 2015 umgesetzt wird.

Ein weiteres Projekt ist die Erweiterung des Feuerwehrmagazins Unterkessach. Dies wurde bereits im April 2014 baurechtlich beschlossen. Der Gemeinderat hat freiwillig die Planung nochmals aufgegriffen, was zeigt, dass auch die Belange einzelner Bürger vollumfänglich berücksichtigt wurden.

Das Rathaus / Kelter soll bis zum 30. April 2015 fertiggestellt sein, sodass der Umzug erfolgen kann. Außerdem sind umfangreiche Unterhaltungsmaßnahmen im Bereich Wasser und Abwasser geplant, in deren Folge auch die Gestaltung des Kelterplatzes erfolgen soll.

Als Daueraufgabe hat die Verwaltung die Versorgung mit schnellem Internet im Fokus.

Ein weiteres großes Projekt wird die Generalsanierung der Wilhelm-Frey-Halle darstellen, für das im Rahmen der Haushaltsplanung in den Jahren 2017 und 2018 zunächst 1,5 Millionen € vorgesehen sind.

Im Bezug auf den Windpark konnte Bürgermeister Olma berichten, dass vergangene Woche 4 Anlagen für Widdern genehmigt wurden.
Wenn alles optimal läuft, kann der Windpark Ende 2015 in Betrieb gehen. Der geplante Windpark im Hardthäuser Wald ist derzeit der größte geplante Windpark in Baden-Württemberg.

Weitere Termine 2015 sind: der 25. internationale Holzfällerwettbewerb an Pfingsten, der Limesaktionstag am 7.6., 25 Jahre Städtepartnerschaft mit Reinsdorf 12.-14.06., 50 Jahre Grundschule Widdern am 11.07., Tag des offenen Denkmals am 13.09. und die Kirchweih am 25.10.

Zum Abschluss bedankte sich Bürgermeister Olma bei allen Anwesenden für ihr Kommen, das Interesse an der Stadt, allen Mitwirkenden sowie bei allen, die sich für Widdern engagieren und der Stadt somit eine Seele geben.

Stadtverwaltung Widdern

 

 

Neue Mitarbeiterin im Rathaus Widdern

Seit dem 01.01.2015 können wir Frau Anette Polowy im Rathaus begrüßen.
Sie wird momentan im Vorzimmer eingelernt um dann den Bereich des Bürgerbüros zu übernehmen.
Wir wünschen ihr viel Erfolg und freuen uns auf die gute Zusammenarbeit.

Stadtverwaltung Widdern

 

 

Parkdeck Unterkessacher Straße

Gemäß § 5 des Straßengesetzes für Baden-Württemberg hat der Gemeinderat der Stadt Widdern das Flurstück Nr. WI 95 und das darauf befindliche Bauwerk (= Parkdeck) dem öffentlichen Verkehr gewidmet und es nach den §§ 2 und 3 Straßengesetz zur Ortsstraße mit der Ausweisung als Parkfläche bestimmt.

Das Parkdeck steht kostenlos zur Verfügung.
Wir bitten Sie diese Parkmöglichkeit zu nutzen und so zur Verbesserung
der Parksituation in der Unterkessacher Straße beizutragen.

Stadtverwaltung Widdern

 

Instandsetzung des Backhäusles ist abgeschlossen

Rechts finden Sie 2 Bilder "vorher - nachher".

Lesen Sie bitte außerdem den Artikel (pdf-Dokumentation) direkt hier drunter; in welchem Sie auch weitere Bilder finden.

 

 

Rückblick Kirchweih 2014

Zahlreiche Besucher aus nah und fern fanden am vergangenen Sonntag (26.10.2014) den Weg nach Widdern.
Bereits um kurz nach 11.00 Uhr begann sich die Dreschhalle zu füllen und die Besucher schlemmten sich durch das reichhaltige Essensangebot der Schlemmermeile, das die Vereine und Institutionen auf die Beine gestellt hatten. - Kurze Zeit später war auch schon der erste Essensstand restlos ausverkauft.
Auch der große Flohmarkt in der Stadthalle zog viele Gäste an, die das ein oder andere Schnäppchen mit nach Hause nehmen konnten.
Die Oldtimerschlepper von Theo Schmutz, der extra mit 3 Schleppern und einem Unimog aus Gaisbach angereist war, sowie die beiden Schlepper von Markus Vetter und Denis Rothe ließen das Herz so mancher Besucher höher schlagen. Siegfried Weber, der am Morgen in der Zeitung von der Oldtimerausstellung erfahren hatte, holte kurzerhand seinen Lanz aus der Garage um ihn ebenfalls in Widdern auszustellen.
Das im September neu eröffnete Museum im alten Bahnhof, zog auch viele Interessierte an, die in dem originalgetreu sanierten historischen Gebäude zurück in die Zeiten der Jagsttalbahn versetzt wurden.
Nervenkitzel boten die Sportfreunde Widdern, die am Nachmittag ihr Heimspiel gegen den TSV Heinsheim bestritten und mit 3:1 gewinnen konnten.
Die örtlichen Geschäfte hatten ebenfalls geöffnet und boten attraktive Aktionen für die Gäste.

Wieder einmal geht eine erfolgreiche Kirchweih zu Ende, die ohne die tatkräftige Arbeit der vielen Freiwilligen nicht möglich gewesen wäre.
Ganz herzlich bedanken möchten wir uns bei:
- den teilnehmenden Vereinen und Institutionen
- dem Bauhof sowie Frau Pflugfelder
- den Fußballern für das Auf- und Abbauen der Zeltplane der Dreschhalle
- Theo Schmutz, Siegfried Weber, Markus Vetter und Denis Rothe für das Ausstellen der Oldtimerschlepper
- Familie Hebeiß für das Bereitstellen der Parkwiese
- den Motorradfreunden für das Bereitstellen des Zeltes
- dem Kindergarten Widdern für die Deko
- dem Lagerhaus Widdern für das kostenlose Verleihen der Biertischgarnituren
- den Elektrikern für die Rufbereitschaft
- Jürgen Seifert für die Beleuchtung
- Elektro Schmitt für die Elektrik
- sowie bei allen Beteiligten, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben.

Stadtverwaltung Widdern

 

Erstes Bürgerforum in Unterkessach ein voller Erfolg

Buergerforum_Unterkessach_2014_Resuemee.pdf

 

 

Eröffnung Bahnhof/Heimatmuseum Widdern

Am Samstag, 13.09.2014 konnte unter zahlreicher Beteiligung von Mitgliedern des Gemeinde- und Ortschaftsrats sowie namhafter Vertreter aus Gesellschaft, Wirtschaft, Handwerk und Wissenschaft das sanierte Bahnhofsgebäude seiner neuen Bestimmung als Museum übergeben werden. Auch Bürgermeister i. R. und Ehrenbürger der Stadt Widdern, Herr Wilhelm Frey, ließ es sich nicht nehmen, diesem bedeutenden Ereignis persönlich beizuwohnen.
Eröffnet wurde die gelungene Veranstaltung durch einen musikalischen Beitrag der Kinder des Widderner Kindergartens „Rasselbande“. Nachdem Bürgermeister Jürgen Olma den zeitlichen Ablauf der Sanierung des Projekts skizzierte, referierte Prof. Dr. Fackler von der Uni Würzburg (Fachbereich Europäische Ethnologie/Volkskunde) über die Rollen und Aufgaben der Museen in der heutigen Zeit. Vier seiner Studenten hatten die Gelegenheit, während der musealen Aufarbeitung der Baustelle hier praktische Erfahrungen für ihr zukünftiges berufliches Tätigkeitsfeld zu sammeln. Einer dieser Studenten, Herr Bernd Beck aus Öhringen, wird das neu geschaffene Museum leiten und sowohl didaktisch als auch museumspädagogisch weiterentwickeln. An den Öffnungstagen steht Herr Beck den interessierten Besuchern als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung.
Herr Michael Happe, Leiter des Hohenloher Freilandmuseums Wackershofen, würdigte die Vorbildwirkung des neuen Museums und gab seiner Freude auf eine weitere angenehme Zusammenarbeit innerhalb der Kulturregion Ausdruck.
Nachdem Bauhistoriker Gerd Schäfer den zahlreichen Gästen das Gebäude in seiner bekannt humorvollen Art vorstellte, konnte das neue Schmuckstück nun persönlich in Augenschein genommen werden. Das Ergebnis der Sanierung kann sich sehen lassen und fand unter den zahlreichen Gästen viel Zustimmung und Anerkennung.

Die Stadtverwaltung bedankt sich bei allen Kolleginnen und Kollegen aus Verwaltung und Bauhof für den überobligatorischen Einsatz zur Eröffnung des Museums und insbesondere bei den Damen des Landfrauenvereins Widdern für die hervorragende Bewirtung.

Stadtverwaltung Widdern

 

Tag des offenen Denkmals 2014

Der Tag des offenen Denkmals in Widdern am Sonntag, 14.09.2014, an welchem das neu eröffnete Museum im alten Bahnhof, das ehemalige Keltergebäude sowie das städtische Backhaus der Bevölkerung zur Besichtung zur Verfügung standen, stieß beim Publikum auf große Resonanz.
Bereits zur ersten Führung um 14.00 Uhr am Museum im alten Bahnhof fanden sich zahlreiche Gäste ein, um den sachkundigen Ausführungen unseres Bauhistorikers Gerd Schäfer zu folgen. Dieser verstand es, mit launigen Worten die teilweise komplexen Zusammenhänge der Denkmalpflege in der heutigen Zeit dem interessierten Publikum am Beispiel des sanierten Bahnhofsgebäudes
nahezubringen. Die Museumskonzeption mit der detailgetreuen Restaurierung des Wartesaals, dem Dienstraum des Bahnhofsvorstehers und des Gepäckschuppens fand die volle Unterstützung der interessierten Besucher.
Im Keltergebäude konnte sich die interessierte Öffentlichkeit aus erster Hand über die geplante Umnutzung in ein den Anforderungen an eine moderne Verwaltung gerecht werdendes Rathaus informieren. Bei einer geführten Baustellenbesichtigung konnten die Strukturen des zukünftigen Verwaltungsgebäudes von den Besuchern bereits wahrgenommen werden.
Den Abschluss des interessanten Ortsrundganges bildete die Besichtigung des städtischen Backhauses. Dieses wird als Bürgerprojekt von einer Gruppe ehrenamtlich tätiger Bürger, mit tatkräftiger Unterstützung heimischer Handwerksbetriebe sowie der Stadt Widdern wieder seiner ursprünglichen Nutzung als Backhaus zugeführt. Auch dieses Projekt wird von Gerd Schäfer sachkundig begleitet. Wir freuen uns schon alle auf die Eröffnung und die Ergebnisse der traditionellen Backkunst.
Dank des Engagements unseres Bauhistorikers Gerd Schäfer, der mit seinen amüsanten Episoden die einzelnen Bauwerke vorstellte, wurde den zahlreichen Besuchern ein Eintauchen in einen Teil der umfangreichen Baugeschichte Widderns ermöglicht.

Die Stadtverwaltung bedankt sich bei allen Kolleginnen und Kollegen aus Verwaltung und Bauhof für den großen Einsatz beim Tag des offenen Denkmals und bei den Damen des Landfrauenvereins Widdern für die hervorragende Bewirtung.

Stadtverwaltung Widdern

 

Museumsfest Unterkessach, 07.09.2014: „Waschtag in Unterkessach“ - Impressionen

Museumsfest_Unterkessach_2014_Schoen_wars.pdf

 

 

Neuer Ortschaftsrat in Unterkessach eingesetzt

Unterkessacher Ortschaftsräte (v. l. n. r.): Klaus Frank, Heinz Hörcher, Uwe Bergdolt, Dirk Völker, Steffen Johann, Martin Walther

Liebe Unterkessacherinnen und Unterkessacher!
Seit 4. Juli ist es nun offiziell: Unterkessach hat einen neuen Ortschaftsrat. Die letzte Sitzung des alten Ortschaftsrats war zugleich die erste Sitzung des neuen Gremiums. Herr Frank als geschäftsführender Ortsvorsteher verpflichtete die neuen Räte mit Eidesformel und Handschlag. Herr Frank selber wurde durch Herrn Bergdolt verpflichtet, der als Gremiumsältester diese Aufgabe gerne wahrnahm.
Nachdem Herr Frank signalisiert hatte, dass er in der neuen Periode nicht mehr als Ortsvorsteher zur Verfügung stehen würde, war die Wahl eines neuen Ortsvorstehers unser wichtigster Tagesordnungspunkt. Mit Blick auf das Wahlergebnis erklärte sich Herr Völker bereit, als Ortsvorsteher zu kandidieren.

Er verknüpfte diese Bereitschaft mit drei Wünschen an das Gremium:
(1) Man möge im Gremium in Zukunft bei allen wirklich wichtigen Themen so lange inhaltlich miteinander ringen, bis es möglich ist, eine Konsensentscheidung zu treffen.
(2) Die bislang stark auf Herrn Frank fokussierte Arbeit des Ortsvorstehers wird unter den Mitgliedern des Gremiums aufgeteilt. Zukünftig soll es Themenverantwortliche geben.
(3) Der Ortschaftsrat sieht sich als starkes Team, das mithilfe der Bevölkerung Unterkessach selbstbewusst vertritt. Unterkessach und das Wohl der hier lebenden Menschen ist unsere klare Priorität. Dabei sind uns die richtigen Inhalte wichtiger als der Prozess, das Ziel wichtiger als der Weg. Entscheidungen müssen logisch nachvollziehbar sein und dürfen nicht von politischem Machtpoker oder persönlichen Vorlieben geprägt werden. Dabei haben wir keine Angst vor Fehlern, denn nur wer Fehler macht, lernt.

In geheimer Wahl, ohne Enthaltungen und einstimmig beschloss das Gremium, Dirk Völker als neuen Ortsvorsteher und Martin Walther als neuen stellvertretenden Ortsvorsteher vorzuschlagen. Der Gemeinderat stimmte am 10. Juli diesem Vorschlag zu.
Alt-Ortsvorsteher Frank bedankte sich bei den beiden ausscheidenden Ortschaftsräten für die gute langjährige Zusammenarbeit. Heike Eder und Ralf Bleikert scheiden nach 5 bzw. 10 Jahren verdienstvoller Arbeit im Gremium aus. Beide haben mit ihren Persönlichkeiten, ihrem Engagement und Ideen wesentliche Beiträge geleistet. Ob als zuverlässiger Protokollführer, Spezialisten in rechtlichen oder finanziellen Fragen, fordernde Stimmen nach klaren Entscheidungen, ... Frau Eder und Herr Bleikert waren treibende Kräfte in den
konstruktiven Diskussionen des Gremiums. Herzlichen Dank für Ihr Engagement!
Ein weiterer Tagesordnungspunkt (Beratung über Umgestaltung Feuerwehrmagazin) wurde aufgrund noch nicht vorliegender abgestimmter Unterlagen vertagt.
Als neues Gremium freuen wir uns auf die Arbeit und Herausforderungen der kommenden Jahre. Seien Sie gespannt auf unsere neuen Ideen. Helfen Sie uns mit Tatkraft und Anregungen. Aber seien Sie auch ein wenig geduldig: als neues Team müssen auch wir uns erst einmal finden und organisieren.

Ortschafsrat Unterkessach

 

Eröffnung Wohnmobilstellplatz

Am 28.06.2014 konnte der Wohnmobilstellplatz „Jagstcamp Widdern“ offiziell seiner Bestimmung übergeben werden. Zahlreiche Besucher, darunter einige Gemeinderäte der Stadt Widdern, lauschten den bildhaften Ausführungen des Investors Hartmut Schmidt über die Idee und die mitunter doch schwierige Realisierung des Vorhabens. Auch die Geschäftsstellenleiterin der LEADER-Limesregion, Frau Andrea Schilp, als Vertreterin der Förderbehörde, ließ es sich nicht nehmen, angesichts der großen Bedeutung des Wohnmobilplatzes für die touristische Entwicklung Widderns, der Eröffnung beizuwohnen.
Bürgermeister Jürgen Olma überbrachte die Grüße der Stadt Widdern und lobte die gelungene Anlage als weitere Visitenkarte, welche die Besucher Widderns nun freundlich begrüßt. Des Weiteren dankte er den Investoren Hartmut Schmidt und Wolfgang Zipf für ihre Geduld und deren Beitrag zur Tourismusentwicklung in Widdern.
Pünktlich zum Durchschneiden des Bandes, als Höhepunkt des offiziellen Teils, legte der Regen eine Pause ein, sodass alle Besucher diesem Ereignis trockenen Fußes beiwohnen konnten und die Veranstaltung mit dem gemütlichen Teil ihren weiteren Verlauf nahm.

 

Demokratie ist Verantwortung auf Zeit und lebt von Weitergabe und Übernahme der Verantwortung

Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,
am 25.05.2014 haben viele Bürgerinnen und Bürger ihre Vertreterinnen und Vertreter im Europäischen Parlament, im Kreistag des Landkreises Heilbronn, im Gemeinderat der Stadt Widdern und im Ortschaftsrat der Ortsteile Unterkessach und Volkshausen bestimmt.
Alle Gewählten haben nun das Recht und die Pflicht, die Verantwortung auf die Zeit der kommenden fünf Jahre zu übernehmen und sich nach bestem Wissen und Gewissen an den nicht immer einfachen Entscheidungen zu beteiligen. So geben die bisherigen Bürgervertreterinnen und Bürgervertreter die Verantwortung weiter und gestärkt durch das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler übernehmen die nun Gewählten die Verantwortung.
Meine herzliche Gratulation gilt zunächst all den Gewählten!
Sie alle werden in den verschiedenen Gremien mitwirken und mitentscheiden, welche Richtung in unserer Stadt, im Landkreis Heilbronn und in einem zusammenwachsenden Europa eingeschlagen wird. In einer nicht einfacher werdenden Welt übernehmen die Gewählten ihren verantwortungsvollen Dienst für die Gemeinschaft und so bitte ich alle um eine wohlwollende Begleitung der Mandatsträger in ihrem nicht immer einfachen Amt. Demokratie lebt auch von einer aktiven Beteiligung der Bürger, von konstruktiver und respektvoller Kritik.
Mein Dank geht auch an alle, die den Mut und die Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung bewiesen und sich zur Wahl gestellt haben, aber trotz ihrer Bereitschaft und ihres Einsatzes nicht in den Gremien mit Sitz und Stimme vertreten sein werden. Auch die nicht Gewählten haben der Demokratie einen vorbildlichen Dienst geleistet. Doch Demokratie lebt von Mehrheiten und Mehrheiten sind nicht immer einfach zu sammeln; aber nur wenn sich Menschen finden, die sich bereit erklären, Verantwortung zu übernehmen und unsere Gemeinschaft aktiv mitzugestalten, lebt das wertvolle Gut unserer Demokratie.
Doch hinter den Wahlen steht auch eine umfassende Organisation. Viele ehrenamtliche Wahlhelferinnen und Wahlhelfer haben ihre privaten Planungen und Interessen zurückgestellt und die wertvollen Stunden des Sonntags und des Montags im Dienst um die gemeinsame Sache geopfert.
Allen ehrenamtlich tätigen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern sage ich ein herzliches Dankeschön. Sie alle haben sich konzentriert und engagiert ans Werk gemacht, die Stimmen ausgezählt und die Ergebnisse ermittelt.
Die Wahlen waren bestens vom Team unserer Verwaltung vorbereitet worden. Es ist mir ein Anliegen, ein von Herzen kommendes Dankeschön allen an der Organisation und Vorbereitung der Wahlen beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und den Mitgliedern des Gemeindewahlausschusses zu überbringen.
Die Wählerinnen und Wähler haben gewählt, die Verantwortung wird weitergegeben, machen wir uns gemeinsam auf den Weg!

Ihr
Jürgen Olma
Bürgermeister

 

Europawahl, 25.05.2014: Vorläufiges Ergebnis - Stadt Widdern

vorlaeufiges_Ergebnis_Europawahl_2014.pdf

 

 

Rückblick Bürgerempfang 2014

Bericht_Buergerempfang.pdf

 

 

Ergebnis der Bundestagswahl 2013 in Widdern

Ergebnis_der_Bundestagswahl_2013.pdf

 

 

Audi-Freiwilligentag 2013

Am 28.09.2013 fand der „Freiwilligentag 2013“ des Audi-Werkes Neckarsulm statt. An diesem Tag wurden von der Audi-Belegschaft ehrenamtlich gemeinnützige Projekte unterstützt. Aus Anlass des 20-jährigen Bestehens des Kindergartens „Zwergennest“ in Unterkessach wurde von Herrn Günter Vogel das Projekt „Gartenneugestaltung“ bei der Werksleitung zur Förderung vorgeschlagen. Aus einer Vielzahl von eingereichten Projekten wurde dies als förderwürdig angesehen. Insgesamt erklärten sich 16 Audi-Mitarbeiter - davon viele Einheimische - bereit, an diesem Tag den Garten im Kindergarten Unterkessach neu anzulegen.
Mit Unterstützung der Kindergarteneltern und des städtischen Bauhofs wurde eine Hütte abgebrochen, ein Platz neu gepflastert, der Zaun erneuert, der Sand des Sandkastens ausgewechselt, Rabattensteine gesetzt, Erde aufgefüllt, Rasen gesät usw.
Die Stadtverwaltung Widdern bedankt sich sehr herzlich bei Herrn Günter Vogel für die Initiative, den Audi-Mitarbeitern für die hervorragende Leistung, Herrn Werner Dengler für die Organisation im Vorfeld, den Kindergarteneltern, Frau Morgenstern und dem Ortschaftsrat für die Verpflegung sowie Familie Trump für die Zurverfügungstellung des kleinen Baggers.

Stadtverwaltung Widdern

 

Tag des offenen Denkmals 2013

Der Tag des offenen Denkmals in Widdern am Sonntag, 08.09.2013 stieß beim Publikum auf große Resonanz. Bereits zur ersten Führung um 14.00 Uhr an der Liebfrauenkapelle fanden sich ca. 70 Personen ein um den sachkundigen Ausführungen unseres Bauhistorikers Gerd Schäfer zu folgen. Dieser verstand es, mit launigen Worten die teilweise komplexen Zusammenhänge dem interessierten Publikum verständlich nahezubringen.
Auch die Führung am und im historischen Bahnhofsgebäude fand großen Anklang. Die Gäste inspizierten die Räumlichkeiten vom Erdgeschoss bis unter das Dach. Die angedachte Konzeption, im Rahmen der Einrichtung eines Heimatmuseums - den ehemaligen Wartesaal, den Dienstraum des Bahnhofsvorstehers und den Gepäckschuppen originalgetreu zu restaurieren - fand die volle Unterstützung der interessierten Besucher.
Im Keltergebäude konnte sich die interessierte Öffentlichkeit aus erster Hand über die geplante Umnutzung in ein, den Anforderungen an eine moderne Verwaltung gerecht werdendes Rathaus, informieren.
Des Weiteren machten die Besucher von der Möglichkeit, sich über das Landessanierungsprogramm und seine vielfältigen Fördermöglichkeiten zu informieren, reichlich Gebrauch.
So war es für die zahlreichen Besucher der einzelnen Bauwerke keine trockene Führung, sondern Dank des Engagements unseres Bauhistorikers Gerd Schäfer, ein mit amüsanten Episoden bereichertes Eintauchen in einen Teil der umfangreichen Baugeschichte Widderns.

Stadtverwaltung Widdern

 

Eröffnung des neuen Recyclinghofs

Am Samstag, 17.08.2013 konnte der neue Recyclinghof unter der Autobahnbrücke eröffnet werden. Viele Mitbürger nutzten die Gelegenheit ihre gesammelten Wertstoffe nun auf komfortable Art und Weise einer sinnvollen Verwendung zuzuführen. Die von den Sportfreunden Widdern angebotene Verpflegung fand sehr guten Anklang und die zahlreichen Besucher nutzten die Gelegenheit, sich am Info-Stand des Landratsamtes über das System der Abfallkreislaufwirtschaft zu informieren.
Herr Norbert Raatz, Leiter des Abfallwirtschaftsamtes beim Landratsamt Heilbronn, hob die Stelle unter der Autobahnbrücke als besonders geeignet für solch eine Einrichtung hervor, da hier die Belange des Natur- und Hochwasserschutzes in besonderer Weise berücksichtigt werden konnten. Des Weiteren sieht er die Einrichtung des modernen Recyclinghofes als Bekenntnis des Landkreises zur Stadt Widdern und zum Recyclinghof-System.
Bürgermeister Jürgen Olma bedankte sich für das Engagement des Landratsamtes als wertvollen Beitrag zur Revitalisierung Widderns.
Der Recyclinghof reiht sich, zusammen mit der ebenfalls pünktlich fertigsanierten Kiesstraße, in eine Reihe von Projekten ein, die in den vergangenen zwei Jahren initiiert wurden, um Widdern als Gesamtes attraktiver zu gestalten.
Dazu gehören neben der Einrichtung eines Reisemobilstellplatzes auf dem ehemaligen Gelände des Recyclinghofes auch das historische Bahnhofsgebäude, die Liebfrauenkapelle, das Keltergebäude oder auch der sanierte Kindergarten und das im Bau befindliche Parkdeck in der Unterkessacher Straße.
Diese Projekte zeigen der Bevölkerung auf eindrucksvolle Art und Weise, wie es mit der Revitalisierung Widderns vorangeht.
Ein besonderer Dank des Bürgermeisters gilt den Anwohnern der Liebfrauenstraße für das gezeigte Verständnis, dass in einer Übergangszeit der Recyclinghof in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft eingerichtet werden musste.

 

Widderner Engagement gewürdigt

Nach der bis dahin unvorstellbaren Reaktorkatastrophe von Fukushima ist es gesamtgesellschaftlicher Konsens, dass Deutschland stufenweise bis zum Jahr 2022 vollständig aus der Kernkraft aussteigt. Ziel der Landesregierung Baden-Württembergs ist, dass bis zum Jahr 2020 10 % des Stroms aus heimischer Windkraft erzeugt wird. Bei der Umsetzung dieses ehrgeizigen Ziels sind insbesondere die Kommunen gefordert.
Dies war Thema eines energiepolitischen Kongresses zur erfolgreichen Gestaltung der Energiewende, zu dem auch Bürgermeister Jürgen Olma eingeladen wurde.
Die Stadt Widdern hat als erste Anliegerkommune des Hardthäuser Waldes das Potenzial, welches die Energiewende bietet, erkannt und die Einwohner frühzeitig darüber informiert sowie die Meinung der Bürgerschaft hierzu eingeholt.
Noch vor dem ersten Bauantrag einer Windenergieanlage hat sich der Gemeinderat durch Besuch eines Windenergieparks einen Eindruck von der Technologie verschafft.
Diese innovative Vorgehensweise zur Gestaltung der Energiewende wurde von Bundesumweltminister Peter Altmaier ausdrücklich gelobt.
Er wünscht der Stadt Widdern, ihren Mandatsträgern sowie der Bevölkerung weiterhin viel Erfolg bei der Gestaltung dieser gesellschaftspolitischen Herausforderung.

 

Besuch der Partnergemeinde Reinsdorf in Widdern

Von Freitag, 28.06.2013 bis Sonntag, 30.06.2013 besuchten 41 Männer, Frauen, Jugendliche und Kinder aus unserer Partnergemeinde Reinsdorf/Thüringen Widdern, um ein anregendes und schönes Wochenende mit uns zu verbringen.
Nach einer problemlosen Anreise wurden die Gäste von ihren Gastgebern am Freitag herzlich empfangen und verbrachten den Abend im Kreise der Gastfamilien.
Am Samstagvormittag vermittelte eine Führung durch das Kloster Schöntal einen Eindruck vom Leben, Arbeiten und den Verhältnissen der damaligen Zeit. Das Zisterzienserkloster mit seiner Doppelturmfassade stellt die schönste geistliche Residenz der Barockzeit im Norden Baden-Württembergs dar. Da, vielleicht wetterbedingt, viele andere Gruppen die gleiche Idee hatten, kam es während der Führung zu einer richtiggehenden „Rushhour“ auf den Fluren des Klosters.
Das geplante Picknick auf dem Gelände des Fischereivereins musste wetterbedingt leider ausfallen und wurde kurzerhand in die Fahrzeughalle der freiwilligen Feuerwehr verlegt, was der guten Stimmung jedoch keinen Abbruch tat. Die Mittagspause wurde mit einem Sektempfang und dem Anstoßen auf die Partnerschaft stilvoll eröffnet. Für seine Vorstellung des Fischereivereins Widdern erntete Herr Kurt Wolf anerkennenden Applaus. Nach einer Stärkung bei Fisch- und Fleischkäs-Brötchen sowie netter Unterhaltung wurde erleichtert festgestellt, dass der Regen nachgelassen hatte.
Der Vortrag von Herrn Wolf hatte bei den Besuchern die Neugier auf das Seegelände des Fischereivereins erhöht und so beschloss man spontan, mit dem Bus zum Seehaus zu fahren, um das Gelände zu besichtigen. Die Herren Kurt Wolf und Peter Kless stellten im Rahmen einer interessanten Führung das Anwesen sowie die Räumlichkeiten des Vereins vor. Unsere Gäste zeigten sich von dem Ergebnis des ehrenamtlichen Engagements des Fischereivereins schwer beeindruckt.
Nach der Rückkehr ins Feuerwehrgerätehaus wurden unsere Gäste vom Feuerwehrkommandanten Herrn Wolfgang Schlägel begrüßt, der die Konzeption des Feuerwehrgerätehauses sowie die Einsatzkonzeption der gesamten Feuerwehr den interessierten Gästen vorstellte. Ein Vertreter der Reinsdorfer Feuerwehr stellte im Gegenzug die Feuerwehr Reinsdorf vor. Diese besteht aus 13 aktiven Mitgliedern, acht Jugendlichen in der Jugendfeuerwehr sowie einem Kleinlöschfahrzeug. Dies ist natürlich auch vor dem Hintergrund zu sehen, dass es ein kleiner Ortsteil mit wenigen hundert Einwohnern als Teil einer Stadt mit über 22.000 Einwohnern mitunter nicht leicht hat, sich zu behaupten.
Im Anschluss daran ließ man sich Kaffee und das umfangreiche Kuchenbuffet schmecken.
Danach wurde von einigen Gästen Interesse bekundet, die Kläranlage zu besichtigen. Der Betriebsleiter der Anlage, Herr Reiner Ströbel, ließ es sich nicht nehmen, die Gruppe persönlich zu führen. Im Laufe der Führung stellte, dass sich unter den Reinsdorfer Gästen einige technisch sehr versierte Personen befanden, die sich detailliert über die Abläufe informieren wollten. Unser Betriebsleiter konnte alle auch noch so komplexen Vorgänge erschöpfend zur Zurfriedenheit der Besucher erklären. Auch von dieser Anlage zeigten sich unsere Gäste beeindruckt, insbesondere von den kaum wahrnehmbaren Geruchsimmissionen.
Am frühen Abend traf sich die gesamte Gesellschaft in der Wilhelm-Frey-Halle zum gemeinsamen Abendessen und gemütlichen Beisammensein. Die Halle und die Tische waren von den Landfrauen niveauvoll und mit viel Liebe geschmückt worden. So vermittelte die Halle ein gehobenes Ambiente und bot der Veranstaltung einen würdigen Rahmen. Nach einigen wirklich kurzen Grußworten und einem Dankgebet in Form eines Tischkanons unter Leitung von Herrn Michael Reinert ließ man sich das Abendessen munden.
Einige Liköre aus dem Reinsdorfer Umfeld sowie eine Sortimentsauswahl der Greizer Vereinsbrauerei boten Gelegenheit, auch den kulinarischen Horizont zu erweitern. Unser DJ Jürgen Seifert sorgte für eine angenehme musikalische Untermalung des Essens.
Im Anschluss bereicherten einige „Showeinlagen“ das Abendprogramm. Zunächst begeisterten Sigrid Denninger und Klaus Ehrhardt von der Theatergruppe der Sportfreunde Widdern das Publikum mit Szenen eines Theaterbesuches eines langjährigen Ehepaars.
Als weiterer Programmpunkt strapazierte ein Geschicklichkeitsspiel mit Reinsdorfer und Widderner Akteuren die Lachmuskeln des Publikums.
Danach kündigte Jürgen Seifert einen repräsentativen Querschnitt der Damenwelt an. Die Damen des „Chors 2000“ stellten mit ihrem „Schachtelballett“ ihre besonderen Charaktereigenschaften, in der Hoffnung doch noch einen Mann zu finden, heraus, was das Publikum mit lang anhaltendem Applaus honorierte.
Von der Möglichkeit, das Tanzbein zu schwingen, wurde reichlich Gebrauch gemacht. Das gut sortierte Musik-Angebot unseres DJs verwandelte die altehrwürdige Wilhelm-Frey-Halle kurzfristig in eine Diskothek und animierte eine Gruppe Jugendlicher zu einer Tanzeinlage, die großen Beifall fand. Als Abschluss erlebten wir eine Einlage des zukünftigen Reinsdorfer Disco-Königs, der das Publikum mit seiner Takt- und Rhythmus-Sicherheit begeisterte.
Im Gottesdienst stellte Pfarrer Thomas Epple das Wort „Gemeinschaft“ in den Mittelpunkt seiner Predigt. Der Gottesdienst wurde von unserem Posaunenchor, dem Popchörle sowie dem Kirchenchor aus Reinsdorf, verstärkt mit Männerstimmen aus Widdern und Unterkessach, musikalisch feierlich gestaltet. In den sich anschließenden Dankesworten wurden das herzliche Miteinander und der harmonische Verlauf des Treffens sowie die erlebte Gemeinschaft mehrfach lobend erwähnt. Alle Beteiligten brachten ihre Vorfreude auf das nächste offizielle Treffen im Jahre 2015 in Reinsdorf zum Ausdruck.
Nach einem Mittagessen in den Gastfamilien traf man sich zur Verabschiedung unserer Gäste nochmals an der Kirche. Mit vielen neuen, positiven Eindrücken aus Widdern traten unsere Gäste in froher Stimmung die Heimreise nach Reinsdorf an. Damit fand ein in allen Bereichen erfolgreiches Wochenende seinen würdigen Abschluss.

Dankesworte:
Im Namen der Stadt Widdern danke ich allen, die zum Gelingen unserer Partnerschaftsbegegnung mit Reinsdorf beigetragen haben. Vielen Dank sage ich allen Bürgerinnen und Bürgern aus Reinsdorf für ihren zahlreichen Besuch in Widdern, um mit uns wieder mal die Partnerschaft zu feiern.
Ein herzliches Dankeschön entbiete ich allen Gastgebern, die alles getan haben, um ihren Gästen aus Reinsdorf den Aufenthalt in Widdern und Unterkessach so angenehm wie möglich zu gestalten.
Mein großer Dank gilt allen Mitgliedern der Evangelischen Kirchengemeinde Widdern und Unterkessach, besonders Frau Annette Graf, Frau Ilse Bohnet und Frau Ursula Hörter für die Organisation des Treffens.
Danke sage ich
- dem Fischereiverein Widdern für die Bewirtung und die Führung auf dem Vereinsgelände
- der Freiwilligen Feuerwehr Widdern für die Zurverfügungstellung des Feuerwehrgerätehauses
- dem AZV Jagst-Kessach, Herrn Ströbel, für die Führung auf der Kläranlage
- dem Landfrauenverein Widdern für die liebevolle Dekoration der Halle und die gute Bewirtung
- der Theatergruppe der Sportfreunde Widdern, Frau Denninger und Herrn Ehrhardt für ihren lustigen Beitrag am Samstagabend
- dem Liederkranz Widdern, Chor 2000 für ihren hervorragenden Beitrag zur Unterhaltung am Samstagabend
- Herrn Pfarrer Epple, dem Posaunenchor, dem Popchörle sowie dem Kirchenchor Reinsdorf für die Gestaltung des Gottesdienstes
- Herrn Jürgen Seifert für die musikalische Gestaltung des Partnerschaftsabends
- allen Personen, die Kuchen für die Kaffeetafel gebacken haben
- den Kolleginnen und Kollegen von Bauhof und Verwaltung sowie der Hausmeisterin der Wilhelm-Frey-Halle, Frau Pflugfelder
Schließlich danke ich allen Personen, die sich von den bisherigen Dankadressen nicht angesprochen gefühlt haben.

gez. Jürgen Olma
Bürgermeister

 

 

Lärmbelästigung durch die Autobahnbrücke

Die Bevölkerung Widderns ist seit Jahren von einer erhöhten Lärmbelästigung durch die Autobahnführung über die Jagsttalbrücke betroffen.
Aus diesem Grund folgten rund 60 Bürger am 03.05.2013 der Einladung von Bürgermeister Jürgen Olma zum Bürgerstammtisch ins Sportheim. Sie wollten sich darüber informieren, was gegen die Lärmbelästigung durch die Autobahnführung über die Jagsttalbrücke unternommen werden kann. Als fachkundiger Referent stand Steffen Bilger MdB in seiner Funktion als Mitglied des Bundestags-Verkehrsausschusses den interessierten Anwohnern Rede und Antwort.
Im weiteren Verlauf der Veranstaltung berichteten die Bürger über die Belastung durch Lärm und Schmutz im Rahmen der Sanierungsarbeiten der Brücke. Insbesondere der Umgang des Generalunternehmers und seiner Versicherung mit den Schadensmeldungen der betroffenen Bürger sorgte für Unmut und Verärgerung.
Nach weiteren Aussprachen sagte Herr Bilger den Bürgern zu, auf das Regierungspräsidium und das Bundesverkehrsministerium zuzugehen und die Probleme nochmals vorzutragen.
Mittlerweile haben die betroffenen Bürger durch Sammlung von über 300 Unterschriften, die den zuständigen Bundestagsabgeordneten aller Parteien sowie Herrn Bilger und Minister Ramsauer zugeleitet wurden, ihrem berechtigten Anliegen Nachdruck verschafft.
Die Antwort, die Herr Bilger erreichen konnte stellt dahingehend einen Erfolg dar, da das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung darin bestätigt, Kenntnis von den, durch die Instandsetzungsarbeiten an der Brücke verursachten Schäden an Gebäuden in Widdern zu haben. Des Weiteren wird darin dokumentiert, dass das beauftragte Bauunternehmen die Verantwortung hierfür eingeräumt hat.
Betroffene Bürger haben nun die Möglichkeit juristisch prüfen zu lassen, ob das Beschreiten des Rechtsweges eine ausreichende Aussicht auf Erfolg hat. Das Schreiben des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung ist das Nachfolgende: 

 

 

Unterschriftenaktion „Widderner Bürger wehren sich gegen Autobahnlärm“

Nachdem am 03.05.2013 beim durchgeführten Bürgerstammtisch zum Thema Lärmbelästigung durch die Autobahnführung über die Jagsttalbrücke den betroffenen Bürgern wenig Hoffnung auf eine baldige Realisierung von Lärmschutzmaßnahmen an der Jagsttalbrücke gemacht werden konnte, wird von den betroffenen Bürgern nun eine Unterschriftensammlung durchgeführt.
Es ist unverständlich, dass nach einer millionenteuren Brückensanierung der Lärmpegel für die Anwohner sogar noch gestiegen ist, da die bereits heute verfügbaren technischen Möglichkeiten wie der Einbau eines Asphalts mit Lärm reduzierender Wirkung angeblich nicht realisierbar war.
Die engagierten Bürger werden die Haushalte in den besonders betroffenen Wohngebieten persönlich aufsuchen und um eine Unterschrift zur Verbesserung der Lebensqualität bitten.
Als Bürgermeister unterstütze ich dieses bürgerschaftliche Engagement ausdrücklich. Um weiteren Bürgern die Möglichkeit zu bieten sich den berechtigten Forderungen der Bevölkerung anzuschließen, liegen die Unterschriftenlisten auch auf dem Rathaus zu den üblichen Öffnungszeiten bis einschließlich 6.6.2013 aus.
Die gesammelten Unterschriften werden dann sowohl an den Bundesverkehrsminister als auch an alle Bundestagsabgeordneten unseres Wahlkreises und an den Vertreter des Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestages weitergeleitet.

gez. Jürgen Olma
Bürgermeister

 

Rückblick auf den Bürgerstammtisch vom 03.05.2013

Rund 60 Bürger folgten am 03.05.2013 der Einladung von Bürgermeister Jürgen Olma zum Bürgerstammtisch ins Sportheim. Sie wollten sich darüber informieren, was gegen die Lärmbelästigung durch die Autobahnführung über die Jagsttalbrücke unternommen werden kann. Als fachkundiger Referent stand Steffen Bilger MdB in seiner Funktion als Mitglied des Bundestags-Verkehrsausschusses den interessierten Anwohnern Rede und Antwort. Auch der Bundestagsabgeordnete Thomas Strobl war anwesend, um sich über die Probleme in Widdern direkt zu informieren.
Der vorgesehene vor-Ort-Termin fiel wegen des einsetzenden Regens im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser.
Doch das, was Jürgen Olma und Steffen Bilger zu berichten hatten, sorgte nicht gerade für Begeisterung bei den betroffenen Bürgern.
Obwohl sich die im Rahmen einer Straßenverkehrszählung im Zeitraum zwischen 2007 und 2010 festgestellte Verkehrsstärke im Bereich der Jagsttalbrücke Widdern, von 29.000 Kfz/24h auf ca. 31.000 Kfz/24h erhöhte, werden die bundshaushaltsrechtlich festgelegten Auslösewerte für Lärmsanierungsmaßnahmen nach Mitteilung des Bundesverkehrsministeriums nicht erreicht.
Nach Mitteilung des Regierungspräsidiums Stuttgart ist die Errichtung einer Lärmschutzwand auf der Brücke aufgrund ihrer Konstruktion aus statischen Gründen nicht möglich. Auch der Einbau eines Asphalts mit lärmreduzierender Wirkung war nicht realisierbar.
Im weiteren Verlauf der Veranstaltung berichteten die Bürger über die Belastung durch Lärm und Schmutz im Rahmen der Sanierungsarbeiten der Brücke. Insbesondere der Umgang des Generalunternehmers und seiner Versicherung mit den Schadensmeldungen der betroffenen Bürger sorgte für Unmut und Verärgerung.
Nach weiteren Aussprachen sagte Herr Bilger den Bürgern zu, auf das Regierungspräsidium und das Bundesverkehrsministerium zuzugehen und die Probleme nochmals vorzutragen.

Stadtverwaltung Widdern

 

Verkauf der Heimatbücher

1) Die Heimatbücher von Widdern und Unterkessach sind erhältlich bei:

Rathaus Widdern, Keltergasse 5, 74259 Widdern, Frau Lustig, Tel. (0 62 98) 92 47-16

sowie bei:
Unterkessacher Ortschaftsrat Frank, Tel. (0 79 43) 24 82

Volksbank Widdern, Hauptstraße 2, 74259 Widdern, Tel. (0 62 98) 12 36

Kreissparkasse Widdern, Unterkessacher Straße 2, 74259 Widdern, Tel. (0 71 36) 2 79-1 61 16

2) Preise:

Heimatbuch Widdern            29,00 €
Heimatbuch Unterkessach  26,00 €
Paketpreis                               49,00 €

 

 

Kein Umtausch von falsch gekauften Müllmarken auf dem Rathaus

Nach Mitteilung des Landratsamtes Heilbronn, können falsch gekaufte Müllmarken nur noch auf dem Landratsamt direkt umgetauscht werden.
Bitte achten Sie daher darauf, dass Sie die richtige Markengröße kaufen, da auch auf dem Rathaus nicht mehr die Möglichkeit des Umtauschens besteht.

 

Rückblick Bürgerempfang am 13.01.2013

Am Sonntag, den 13.01.2013 fand der diesjährige Bürgerempfang in der Wilhelm-Frey-Halle statt.

Nach dem Sektempfang, der von den Landfrauen organisiert wurde, eröffnete Bürgermeister Olma um 14.00 Uhr in einer gut besuchten Halle die Veranstaltung.
Er begrüßte Innenminister Reinhold Gall, der extra für die Ehrungen der langjährigen Feuerwehrmitglieder gekommen war, sowie alle anwesenden Bürgerinnen und Bürger.
Als 1. Programmpunkt standen die Ehrungen der Feuerwehrmitglieder an. Innenminister Reinhold Gall übernahm zusammen mit Feuerwehrkommandant Wolfgang Schlägel und Bürgermeister Olma die Ehrungen.
Martin Dengler und Rolf Vogel wurden für 25 Jahre Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr Widdern geehrt und erhielten das Feuerwehr-Ehrenabzeichen in Silber sowie eine Urkunde.
Klaus Ehrhardt und Horst Hespelt wurden für 30 Jahre geehrt und erhielten einen gravierten Krug sowie eine Urkunde.
In seiner lebendigen Rede lobte Innenminister Gall die Einsatzbereitschaft der Bürger von Widdern. Es sei keinesfalls selbstverständlich, dass sich so viele Männer und auch Frauen in den freiwilligen Feuerwehrdienst begeben und rund um die Uhr bereitstehen, wenn ihre Hilfe benötigt wird. Vor allem sei die Anzahl der Feuerwehrmitglieder für so eine kleine Stadt bemerkens- und lobenswert.
Es sei auch sehr beeindruckend, dass in einer der kleinsten Städte Baden-Württembergs ca. 30 Vereine bestehen, deren Mitglieder sich aktiv bei Veranstaltungen beteiligen.
Er bedankte sich für das Engagement, das bezüglich der Bürgerenergie Widdern und der Jagdgenossenschaft geleistet wird. Besonders bei der Windenergie erntet Widdern auch von politischer Seite Anerkennung für das Vorgehen. So sei der im Hardthäuser Wald geplante Windpark aktuell der größte Gesamtpark in Baden-Württemberg.
Er beendete seine Rede mit einem Dankeschön an alle Bürgerinnen und Bürger, Bürgermeister Olma und den Gemeinderat für das geleistete Engagement.

Außerdem ehrte er noch zwei Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Widdern für ihre langjährige zusätzliche Tätigkeit als Gerätewart bzw. Schriftführer. Hier bekamen Erich Kuhn für fast 30 Jahre als Gerätewart und Helmut Wöhrbach für 25 Jahre Schriftführer das silberne Ehrenzeichen des KFV Heilbronn von Reinhold Gall überreicht.

Im Anschluss daran hielt Bürgermeister Olma einen interessanten Rückblick des Jahres 2012.
Nachdem er einige Worte im allgemeinen Rahmen gesagt hatte, wendete er den Blick auf die Kommune. So wurden im vergangenen Jahr die Betreuungsplätze für Kinder unter 3 Jahren viel nachgefragt und die beiden Kindergärten Rasselbande und Zwergennest sind derzeit gut belegt.
In Unterkessach konnten zwei umfangreiche Tiefbaumaßnahmen fertiggestellt werden. Zum Einen die Sanierung des Schafrains, wo die Einweihung in einem schönen Fest am 7.7.2012 stattfand. Zum Anderen die Erneuerung der Wasserleitungen und die Optimierung der Internetanbindung in der Kirchstraße.
2012 fand eine Bestandsaufnahme der sanierungsbedürftigen Feldwege statt. Im Ergebnis beträgt hier der Sanierungsaufwand 1,1 Mio. Euro. Dennoch konnte schon der 1. Abschnitt, der Feldweg am Windrad Weigental, der eine Länge von 515 Metern auf der Gemarkung Unterkessach hat, erfolgreich saniert werden.
Des Weiteren wurde für die Sicherung der Einsatzfähigkeit der Feuerwehr einiges getan. Für die Abteilung Widdern wurde ein neuer MTW mit Hochdach und langem Radstand angeschafft. Der bisherige rund 2 Jahre alte MTW wurde nach einvernehmlicher Zustimmung des Feuerwehrausschusses an die Abteilung Unterkessach übergeben. Im September wurde der alte VW-Bus nach einstimmigem Beschluss des Gemeinderates an die Feuerwehr Malmkrog in Laslea, Rumänien übergeben. Als Ersatzfahrzeug wurde der Gerätewagen-Transporter für ca. 120.000 € angeschafft, für den die Stadt einen Zuschuss von 40.500 € erhielt.
Ein weiterer wichtiger Punkt im Jahr 2012 war die Sanierung der Kessachmauer und der mittelalterlichen Kessachbrücke. Diese Sanierungen waren dringend notwendig, da z. B. die Kessachmauer das tragende Element zum Stützen des Rathauses ist. Die Arbeiten an der Brücke waren zudem auch sehr aufwendig, da das Einziehen einer Arbeitsplattform notwendig war und die Arbeiter in gebückter Haltung arbeiten mussten. Außerdem musste hier auch auf die Vorgaben des Denkmalschutzes geachtet werden.

Nach dem Rückblick 2012 sorgte der Liederkranz Widdern mit einer Gesangseinlage für Abwechslung.

Im Anschluss folgte die Ehrung der Blutspender. Bürgermeister Olma und Herr Schultes vom DRK ehrten folgende Bürgerinnen und Bürger für ihre Spenden.
10 Blutspenden, Ehrennadel in Gold: Yvonne Heckmann, Stephan Horvath, Friedrich Strohm
25 Blutspenden, Ehrennadel in Gold mit Lorbeerkranz und eingravierter Zahl 25: Gerd Hespelt, Martin Gaab, Birgit Burkhart
50 Blutspenden, Ehrennadel in Gold mit Lorbeerkranz und eingravierter Zahl 50: Martin Salm
Diese Menschen leisten durch ihre Spende einen wichtigen Beitrag für Unfallopfer, Operationen usw. und ihnen gilt hierfür ein großer Dank.

Weiter ging es mit dem Ausblick für 2013/2014. Bürgermeister Olma erklärte, dass der Haushalt 2013 von großen Investitionen geprägt ist, die direkte Werte schaffen und so die Attraktivität der Stadt verbessern, z. B.:
- die Restaurierung des Bahnhofes in ein Heimatmuseum
- das Parkdeck beim abgerissenen Schafstall
- die Sanierung der Liebfrauenkapelle
- die Erneuerung der Waldscheune für die Waldarbeiter
- die Sanierung der Kelter und Umbau in ein Rathaus
- die Sanierung und Umnutzung des Rathauses zu Vereinsräumen und Mediathek
- die Verlegung des Recyclinghofes unter die Autobahnbrücke
- der Bau von Wohnmobilstellplätzen
Bürgermeister Olma wies darauf hin, dass bereits einige private Häuser über das LSP erfolgreich saniert wurden bzw. gerade saniert werden und bittet hier auch weiterhin um Interesse.
Durch die Bürgerbeteiligung im vergangenen Jahr in verschiedenen Bürgerinfos gelang es der Stadt Widdern wieder positive Berichte in der Zeitung zu erhalten.
Bezüglich der Windkraftanlagen läuft das Prüf- und Genehmigungsverfahren derzeit noch und wird voraussichtlich auch noch etwas Zeit benötigen. Das Verfahren ist sehr aufwendig und umfangreich, da hier alle Aspekte genauestens geprüft werden müssen.
Im Bezug auf die Tourismusförderung liegt das Kernstück derzeit bei der Entwicklung des Bahnhofareals. Hier wird der Bahnhof saniert und in ein Heimatmuseum umgebaut. Da der Recyclinghof unter die Autobahnbrücke verlegt wird, entstehen auf dem alten Standort Wohnmobilstellplätze und eine Tankstelle für E-Bikes.
Er erwähnte auch den Fotowettbewerb „Mein Lieblingsplatz in Widdern“, bei dem alle Bürgerinnen und Bürger Fotos ihrer Lieblingsplätze einsenden können. Aus den besten 13 Fotos wird dann ein Kalender entworfen.

Zum Abschluss sorgte die Chorvereinigung Unterkessach mit ihren Liedern für Unterhaltung.

Bürgermeister Olma beendete den diesjährigen Bürgerempfang mit einem Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer, die zum Gelingen beigetragen haben, sowie an die Landfrauen Widdern für die Bewirtung.

Stadtverwaltung Widdern

 

Instandsetzungsarbeiten an der Autobahnbrücke

Das Regierungspräsidium Stuttgart beendet in diesen Tagen die 3. Bauphase der Instandsetzung der Jagsttalbrücke bei Widdern. Mit der Beendigung der 3. Bauphase sind die Arbeiten auf der Brücke abgeschlossen. Mit Rücksicht auf den Rückbau der Baustelle und den neuen Belag muss in den kommenden Wochen allerdings die Geschwindigkeit noch beschränkt bleiben. 2013 werden dann noch Restleistungen in und unter der Brücke erbracht. Die Gesamtkosten der Instandsetzung in Höhe von rund 17 Millionen Euro trägt der Bund als Straßenbaulastträger.
Die rund 900 Meter lange und rund 80 Meter hohe Jagsttalbrücke wurde in den Jahren 1971 bis 1974 im Zuge des Baus der A 81 zwischen Würzburg und Heilbronn errichtet. Bei der Brücke handelt es sich um eine reine Stahlbrücke, die aus technischer Sicht als „torsionssteifer einzelliger Stahlhohlkasten konstanter Bauhöhe mit orthotroper Fahrbahnplatte“ ausgeführt wurde. Die Jagsttalbrücke gilt als erste voll verschweißte Talbrücke in Deutschland. Auf der Brücke sind jeweils 2 Fahrstreifen und eine Standspur pro Fahrtrichtung angeordnet. Bei der letzten Hauptprüfung nach DIN 1076 wurden erhebliche Schäden festgestellt, die insbesondere die Verkehrssicherheit und Dauerhaftigkeit der Brücke beeinträchtigten. Aus diesem Grund wurde eine umfangreiche Instandsetzung geplant und diese seit 2010 umgesetzt. Neben der Beseitigung der Schäden wurde die Brücke - soweit wie möglich - auf den neuesten Stand der Technik gebracht.
Die Instandsetzung der Jagsttalbrücke wurde Anfang 2010 begonnen und war in 3 Bauphasen unterteilt. In der 1. Bauphase wurde die Mitte, in der 2. Bauphase die westliche Seite und in der 3. Bauphase die östliche Seite der Brücke instand gesetzt. Auf der Brücke wurden die Abdichtung, der Belag, die Brückenabläufe, die Mittelkappe, der Korrosionsschutz der Randkappen, die Fahrbahnübergänge, die Schutzeinrichtungen und das Geländer mit Spritzschutz komplett erneuert. Zeitgleich fanden Arbeiten in und unter der Brücke statt. In der Brücke wurden die Entwässerung komplett und der Korrosionsschutz teilweise erneuert. Unter der Brücke wurde der Korrosionsschutz teilweise erneuert und der Beton der Pfeiler und der Widerlager instand gesetzt sowie beschichtet. Insbesondere für die Korrosionsschutzarbeiten unter der Brücke und die Betoninstandsetzungsarbeiten an den Pfeilern wurden sehr aufwendige Arbeits- und Schutzgerüste erforderlich.
Im Zuge der Instandsetzung wurde die bisher bestehende Freifallentwässerung aufgegeben bzw. abgebaut. Zukünftig wird das Oberflächenwasser der Brücke in Längsleitungen gesammelt, über Fallleitungen in zwei Brückenpfeilern und Kanäle zu einer Regenwasserbehandlungsanlage unter der Brücke abgeleitet und schließlich über einen Wassergraben in die Jagst eingeleitet. Als Anlage zur Behandlung von Regenwasser wurde neben der Landesstraße L 1025 (Möckmühler Straße) ein Regenklärbecken mit Dauerstau gebaut,  welches dem Feststoffrückhalt und als Auffangraum für Leichtflüssigkeiten (Havariefall) dient. Außerdem wurde der Lärmschutz durch den Einbau lärmmindernder Fahrbahnübergänge verbessert. Nach Abschluss der Arbeiten auf der Brücke wird noch in dieser Woche bis Samstag die Verkehrssicherung abgebaut. In 2013 müssen noch Restleistungen geringeren Umfangs in und unter der Brücke erbracht werden. Daher kann die Gesamtmaßnahme aufgrund naturschutzrechtlicher Belange (Wanderfalkenschutz) erst Ende September 2013 abgeschlossen werden.

Quelle: Regierungspräsidium Stuttgart

 

Besuch in Reinsdorf

Bürgermeister Jürgen Olma folgte am ersten Wochenende im Oktober einer Einladung in die Widderner Partnergemeinde Reinsdorf in Thüringen. Nach der Begrüßung durch Ortsteilbürgermeister Michael Hendel erfolgte ein Rundgang durch die Gemeinde. Größte Infrastrukturmaßnahme ist immer noch die Sanierung der Ortsdurchfahrt, die aber nun doch noch bis Jahresende 2012 fertiggestellt werden soll.
Am Abend schloss sich eine Gesprächsrunde mit Mitgliedern des Ortsteilrates an. Es wurde u.a. über die Ausgestaltung von Kinderbetreuungskonzeptionen, die Schulpolitik sowie die Auswirkungen des demografischen Wandels auf kleinere Kommunen in ländlichen Regionen diskutiert.
Ein weiterer Gesprächsschwerpunkt war die Planung und Organisation des nächsten Partnerschaftstreffens, welches vom 28.06. bis 30.06.2013 in Widdern geplant ist.
Am Sonntag Vormittag bot sich im Rahmen einer Veranstaltung im Greizer Sommerpalais die Gelegenheit mit Mitgliedern des Greizer Stadtrates und anderen Personen des öffentlichen Lebens ins Gespräch zu kommen.
Ein gemeinsames Mittagessen beschloss ein interessantes und äußerst informatives Wochenende in Reinsdorf, verbunden mit vielen Grüßen von Ortsteilbürgermeister Hendel und dem gesamten Ortsteilrat an die Widderner Bevölkerung.

Stadtverwaltung Widdern

 

Wichtiger Hinweis der Grundschule Widdern zum Thema "Verkehrswegeplan"

Verkehrswegeplan.pdf

 

 

Herzlichen Glückwunsch (Betreff: Deutsche Meisterschaft der Stihl Timbersport Series)

Am 28. Juli 2012 fand in Bitterfeld die deutsche Meisterschaft der Stihl Timbersport Series statt. Unter den zehn besten Sportholzfällern Deutschlands, die sich für den Wettbewerb qualifiziert haben, waren auch Ralf und Markus Dengler aus Widdern. In einem sehr starken Teilnehmerfeld, von dem viele bereits an Pfingsten in Widdern am Start waren, belegte Ralf Dengler einen guten 7. Platz. Markus Dengler verpasste mit einem hervorragenden 4. Platz das Siegerpodium nur sehr knapp.
Die Stadtverwaltung Widdern gratuliert den Wettkampfteilnehmern auf diesem Wege ganz herzlich und wünscht ihnen für die sportliche und private Zukunft viel Glück und Erfolg.

Stadtverwaltung Widdern

 

Einbau von Druckminderern

Durch die diversen Baumaßnahmen, welche zur Zeit an den Wasserleitungen stattfinden, muss die Wasserversorgung teilweise auf Hochbehälter umgestellt werden, was zu Druckerhöhungen führt.
Aus diesem Grund möchten wir nochmals alle Haushalte darauf hinweisen, sich einen Druckminderer einzubauen, sofern dies noch nicht geschehen ist.

Stadtverwaltung Widdern

 

Rückblick Bürgerempfang

Artikel des DRK-Ortsverbands Möckmühl:

Die Stadt Widdern lud am Sonntag, den 15. Januar 2012 zum Neujahrsempfang in die Wilhelm-Frey-Halle in Widdern ein. Der festliche Rahmen war ein schöner Anlass um die Bürgerinnen und Bürger für ihr Engagement zu ehren.
Unser Vorstand Georg Schultes folgte der Einladung und reiste nach Widdern um die Lebensretter der Stadt Widdern zusammen mit Bürgermeister Olma zu ehren.

Für 10 geleistete Blutspenden wurden geehrt:
Patrick Ehrhardt, Heidi Küpfer, Susanne Mehring, Nicole Meyer, Denis Rothe, Sabrina Willig

Für 25 geleistete Blutspenden wurden geehrt:
Claudia Ambrozy, Erika Branyi, Martin Gaab, Marion Herrmann, Kai Wöhrbach

Für 50 geleistete Blutspenden wurden geehrt:
Bernd Messer, Manfred Schreibeis

Wir gratulieren den Spendern recht herzlich für ihre geleisteten Spenden.
Werden Sie auch Lebensretter und spenden Blut!
Die nächste Blutspendeaktion findet am Mittwoch, den 21. März 2012 von 14.00 Uhr bis 19.30 Uhr in der Stadthalle in Möckmühl statt.
Markieren Sie sich schon heute den Termin in Ihrem Kalender!

 

Artikel der Stadtverwaltung:

Der Bürgerempfang der Stadt Widdern, vom 15.01.2012, zu dem alle Einwohner im Namen der Stadtverwaltung sowie des Stadt- und Ortschaftsrates eingeladen wurden, fand bei der Bevölkerung so großen Zuspruch, dass noch weitere Tische und Stühle aufgestellt werden mussten.
Nachdem die Besucher mit einem Glas Sekt begrüßt wurden, ging Bürgermeister Jürgen Olma zunächst in einem Rückblick auf das zurückliegende Jahr 2011, das für die Widderner Bürgerschaft einige Veränderungen brachte, ein, um danach einen Ausblick auf die anstehenden Herausforderungen des Jahres 2012 zu geben.
Im Rahmen des Bürgerempfangs konnten, wie bereits oben im Artikel des DRK-Orstverbands Möckmühl namentlich erwähnt, die Mehrfachblutspender des vergangenen Jahres mit der Blutspenderehrennadel des Deutschen Roten Kreuzes geehrt werden.
Im Namen des Innenministeriums wurde Herr Albrecht Frank für seine 25-jährige Tätigkeit bei der Freiwilligen Feuerwehr Widdern Abt. Unterkessach mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Silber ausgezeichnet.
Der kurzweilige Nachmittag wurde mit Tanzvorführungen von den Kindern der Kindergärten „Rasselbande“ und „Zwergennest“ mitgestaltet.
Die Kinder der dritten Grundschulklasse führten die Sage vom „Dörnle“ auf.
Die Stadtverwaltung bedankt sich bei allen Helferinnen, Helfern die zum Gelingen des Bürgerempfangs beigetragen haben, insbesondere bei den Landfrauen für die Bewirtung mit Kaffee und Kuchen, ganz herzlich.

 

Rückblick Heimatfest

Für das Heimatfest anlässlich der 40. Jahrfeier Widdern und Unterkessach hatte die Stadt Widdern gemeinsam mit den Vereinen, Gemeinderäten, Ortschaftsräten, Grundschule und der evangelischen Kirche ein buntes Programm zusammengestellt.
Unterkessach gehört seit 1. September 1971 zu Widdern. Für Unterkessach bedeutete dies der Wechsel aus dem Landkreis Buchen in den Landkreis Heilbronn. Die Bürger stimmten damals mit 84 Prozent für die Eingliederung nach Widdern.
Das Heimatfest begann samstags mit einem Fackellauf von Widdern und Unterkessach zum Henkersbrunnen, hier wurde die Zusammengehörigkeit gefeiert.
In beiden Ortschaften sammelten sich die Bürger an den jeweiligen Rathäusern, um symbolisch für den Zusammenschluss aus beiden Orten, Fackeln zum Henkersbrunnen zu tragen.
Der Jugendkeller und die Jugendgruppe hatten Steaks und Würstchen zur Stärkung am See vorbereitet. Die Kinder konnten sich Stockbrot am großen Feuer, welches von der Feuerwehr Unterkessach organisiert wurde, backen.
Alle Gäste ließen den Abend gemeinsam am Lagerfeuer oder im Zelt mit Barbetrieb ausklingen.
Am Sonntag fand um 10.00 Uhr ein evangelischer Gottesdienst in der Wilhelm-Frey-Halle statt. Anschließend gab es zum Mittagessen Braten und Schnitzel mit Spätzle, Pommes oder Salat.
Das Programm wurde um 14.00 Uhr durch die Chorvereinigung Unterkessach eröffnet. Bürgermeister Jürgen Olma, der frühere Widderner Bürgermeister Wilhelm Frey und Ortsvorsteher Klaus Frank sprachen über den Zusammenschluss von Widdern und Unterkessach. Der Liederkranz Widdern rundete das Programm ab und die Grundschule Widdern führte die Dörnle-Sage auf.
In der Kaffepause konnten sich die Besucher bei leckerem Kuchen und Kaffee stärken.
Die Mitglieder des Gemeinderates wurden nach der Pause auf die Bühne gerufen und mussten einige kniffligen Fragen über Widdern und Unterkessach beantworten. Die Lösungen hierzu sind natürlich alle in den Heimatbüchern zu finden.
Den Abschluss bildeten die beiden Chöre mit einem gemeinsamen Lied.
Um 16.00 Uhr öffnete die Sektbar, um dieses tolle Fest ausklingen zu lassen.

Wir möchten uns nochmals bei allen Helferinnen und Helfern, die etwas zu unserem Heimatfest beigetragen haben, herzlich bedanken. Einen herzlichen Dank geht auch an die Spender der zahlreichen Kuchen, Torten und Salate.

Stadtverwaltung Widdern

 

Öffentliche Bekanntmachung des Ergebnisses des Bürgerentscheids zur Wiederinbetriebnahme der Jagsttalbahn zwischen Widdern und Jagsthausen

1. Hiermit wird das vom Gemeindewahlausschuss festgestellte Ergebnis des Bürgerentscheids am 10.07.2011 bekannt gemacht:

1.1 Zahl der Stimmberechtigten: 1.376    /    Zahl der Abstimmenden: 857 = 62,28 %

1.2 Zahl der ungültigen Stimmzettel: 4    /    Zahl der gültigen Stimmzettel: 853

1.3 Zur Abstimmung stand folgende Frage:
Soll die Stadt Widdern gemeinsam mit der Gemeinde Jagsthausen die Jagsttalbahntrasse zwischen den Bahnhöfen Widdern und Jagsthausen instand setzen und ein Betriebsgebäude auf dem Bahnhofsgelände in Widdern bauen?

1.4 Von den gültigen Stimmen entfielen auf:    Ja 378    /    Nein 475
Die gestellte Frage ist in diesem Sinne entschieden, in dem sie von der Mehrheit der gültigen Stimmen beantwortet wurde, sofern diese Mehrheit mindestens 25 % der Stimmberechtigten (= 344) beträgt.

Die Mehrheit der gültigen Stimmen entfiel auf x Nein

Die Zahl der gültigen x Nein-Stimmen
beträgt mehr als 25 % der Stimmberechtigten. Es ist demnach ein bindender Bürgerentscheid zustande gekommen.

Widdern, 11.07.2011
Bürgermeisteramt
Wöhrbach, stellvertretende Bürgermeisterin

 

Bericht über den Besuch in der Partnergemeinde Reinsdorf vom 01.-03.07.2011

18 Personen aus Widdern und Unterkessach fuhren am ersten Juli-Wochenende mit nach Reinsdorf. Wir wurden verstärkt durch zwei Personen aus Jagsthausen. Eine so kleine Gruppe waren wir noch nie. Herzlichen Dank an alle, die mitgefahren sind.

Die Hinfahrt am Freitag stand nicht unter einem guten Stern. Schon vor Würzburg standen wir im Stau und kamen nur in sehr langsamem Tempo voran. Dann setzte vor Bamberg auch noch der Motor des Busses aus, den unser Busunternehmen Hettinger Reisen an diesem Wochenende wegen der Auftragsfülle hatte ausleihen müssen. Zufällig war der Besitzer des Busses mit einem Reparaturfahrzeug auf derselben Autobahn hinter uns unterwegs, so dass nach fünf Minuten Wartezeit ein Pkw, ein Werkstattfahrzeug, ein Lkw-Abschleppfahrzeug und ein Ersatzbus um uns herum auftauchten. Besorgte Autofahrer hatten zusätzlich noch die Polizei alarmiert und so gesellte sich kurz darauf noch das THW dazu. Die Reinsdorfer waren von uns per Telefon darüber informiert worden, dass wir später als geplant ankommen werden. Dort wurde schon eine Armada von Privatfahrzeugen zusammengestellt, die uns abholen sollte, damit wir nicht auf der Autobahn übernachten müssen. Unser Bus war aber schnell repariert und zu unser aller Leidwesen durften wir nicht in den nagelneuen Ersatzbus umsteigen. Nach sieben Stunden kamen wir noch bei Helligkeit um 21.00 Uhr in Reinsdorf an und verbrachten den Abend bei unseren Gastfamilien.

Am Samstag ging es am Spätvormittag los mit einer Besichtigung der Vereinsbrauerei Greiz. Zur Überraschung aller Gäste wartete im Hof der Brauerei auch unser designierter Bürgermeister Jürgen Olma, von dem Verwandtschaft in Reichenbach lebt, dem Nachbarort von Reinsdorf im Bundesland Sachsen. Er machte bis zur Abreise am Sonntag das Programm des Partnerschaftstreffens mit und lernte die Herzlichkeit und Gastfreundlichkeit der Reinsdorfer kennen.

Der ehemalige Braumeister Dr. Wächter führte durch die Brauerei und gab tiefe Einblicke in die Kunst des Brauens edler Biere. Die GREIZER Brauerei hat seit seiner Gründung 1872 eine bewegte Geschichte hinter sich, war Vereinsbrauerei, zu DDR-Zeiten volkseigener Betrieb (VEB) und nach der Wende Teil der Tucher Bräu AG und der Ersten Kulmbacher Aktienbrauerei AG. Seit 2001 ist sie eine Privatbrauerei. Sie produziert heute jährlich 70.000 Hektoliter Bier der obergärigen Sorten Pils, Export, Urbrau, Bock, Radler, Diät-Pils und die Neuschöpfung zur 800-Jahrfeier der Stadt Greiz, das süffige, malzige, halbdunkle Fürstengold. Beschäftigt sind in der Brauerei 32 Mitarbeiter.

Nach der Führung nahm man auf dem Brauereihof Platz und ließ sich die Roster und Steaks der Metzgerei Matthias Leucht schmecken. Dazu gab es Salate der Gastgeberinnen und Brötchen der Bäckerei Wolfgang Leucht und – natürlich – GREIZER Schlosspils und Fürstenbrau.

Das nächste Ziel war das Obere Schloss in Greiz. Nach einem Gläschen Sekt folgte ein Rundgang durch die neuen Museumsräume.

Während die Mitarbeiter des Museums den Gästen die Geschichte der Stadt und der Reußen als Vögte des Umlandes nahe brachten, dekorierten die Frauen des Reinsdorfer Kirchenchores die im Großen Fürstensaal aufgestellten Tische zu einer attraktiven Kaffeetafel und stellten die Platten mit den zwischenzeitlich berühmt-beliebten Reinsdorfer Kuchenwürfel auf. Das gemeinsame Kaffeetrinken im bezaubernden Ambiente des Fürstensaals wird als unvergessliches Erlebnis im Gedächtnis bleiben.

Als Abschluss des Nachmittags auf dem Oberen Schloss führte Frau Peters die Gesellschaft noch auf den Schlossturm 100 m über der Stadt, gab Erläuterungen zum restaurierten Uhrwerk der Turmuhr und zeigte uns den bei den Bauarbeiten gefundenen 55 m tiefen Brunnen des Schlosses.

Der Tag klang bei einem geselligen Abend in der Gaststätte „Zur Salzmest“ aus. Gastwirt Christian Taubert hatte zum Schlachtfest geladen und überraschte Gäste wie Gastgeber mit Fleisch und Wurst aus eigener Produktion.

Das erlebnisreiche Wochenende wurde am Sonntag mit einem Gottesdienst in der Reinsdorfer Kirche beendet. Der Chor wurde von Kirchenmusikdirektor Otte begleitet. Bürgermeister Michael Fr. Reinert bedankte sich herzlich für die Gastfreundschaft und das unterhaltsame Besuchsprogramm und hob lobend die seit dem letzten Besuch vor vier Jahren gestiegene Attraktivität der Stadt Greiz und Reinsdorfs hervor. Die Widderner freuen sich auf den Gegenbesuch in zwei Jahren.

Stadtverwaltung Widdern

 

 

Endergebnis Bürgermeisterwahl 08.05.2011

Endergebnis_Buergermeisterwahl_08.05.2011.pdf

 

 

Stadt Widdern wurde in das Landessanierungsprogramm (LSP) 2011 aufgenommen - Bürgerversammlung zum LSP am 14.04.2011

Am Freitag, 25.02.2011, stand es in der Heilbronner Stimme und ein Brief von Wirtschaftsminister Ernst Pfister verkündete es im Rathaus: Widdern ist mit seinem Antrag auf die städtebauliche Erneuerungsmaßnahme „Altstadt Widdern“ in das Landessanierungsprogramm 2011 aufgenommen worden. Der Bewilligungsbescheid soll in den nächsten Tagen zugehen. Wir erhalten vom Land Finanzhilfen in Höhe von 700.000 € und damit nur 170.000 € weniger als beantragt. Angesichts der etwa siebenfachen Überzeichnung des Programms können wir mit dieser Kürzung noch sehr zufrieden sein. Andere Gemeinden wurden entweder gar nicht berücksichtigt oder müssen erheblich stärkere Kürzungen verkraften. Bei uns hat es gleich beim ersten Antrag geklappt. Mit dem Anteil aus dem Haushalt der Stadt in Höhe von 570.000 € stehen somit für die 8- bis 10-jährige Laufzeit des Programms Finanzmittel von 1,27 Mio. € zur Verfügung, mit denen im Programmgebiet städtebauliche Maßnahmen gefördert werden können.
Der Gemeinderat wird in einer ganztätigen Klausur am 2.4.2011 über den Ablauf und das Verfahren im LSP informiert und die Beschlüsse vorbereiten, die zum Start des Programms in öffentlicher Sitzung beschlossen werden müssen. Die Bevölkerung wollen wir in einer Bürgerversammlung am 14. April 2011 um 19.00 Uhr in der Wilhelm-Frey-Halle über das LSP informieren. Dann werden Sie erfahren,
• ab wann sie Zuschüsse beantragen können,
• welche Unterlagen sie benötigen,
• welche Maßnahmen förderfähig sind,
• wie hoch die Zuschüsse sein werden,
• und können sich alle weiteren Fragen beantworten lassen.

Bedanken möchte ich mich herzlich bei unserem Landtagsabgeordneten Dr. Bernhard Lasotta für seine Unterstützung, vor allem aber bei Staatssekretär Richard Drautz, der sich im Wirtschaftsministerium persönlich für die Aufnahme von Widdern eingesetzt hat und unser maßgeblicher Fürsprecher war.
Michael Fr. Reinert
Bürgermeister

 

Umstellung bei der Artikelabgabe fürs Blättle seit KW 42/2010

Seit der Kalenderwoche 42 (KW 42) 2010 ist die Abgabe der Blättle-Berichte nur noch mit dem jeweiligen Benutzernamen und Passwort über die Internetseite des Nussbaum Verlages www.artikelstar.de möglich.

Falls Sie Schwierigkeiten mit dem Einsetzten der Berichte oder Hochladen der Bilder haben, können Sie sich gerne an Andrea Lustig, Tel. (0 62 98) 92 47-0 oder den Nussbaum Verlag, Frau Schader, Tel. (0 71 36) 95 03 46 wenden.

 

Wertmarken zur Grüngutentsorgung auf dem Rathaus erhältlich

Auf unserem Häckselplatz bestehen 2 Möglichkeiten Grünabfälle, wie z. B. Grasschnitt, alte Pflanzenreste, Blumentöpfe, zu entsorgen:

1. Container des Landratsamtes
Dieser Container wird vom Landratsamt aufgestellt und abgeholt. Für die Stadt entstehen daher keine Kosten. Sie können hier deshalb kompostierbares Grüngut kostenlos einwerfen; allerdings nur bis zu einer Maximalmenge von 0,5 m³. Allerdings müssen Sie Ihr Grüngut selbst hochheben und einwerfen.

2. Container der Stadt Widdern
Dieser Grüngutcontainer der Stadt wurde ursprünglich für den Bauhof aufgestellt, damit dieser seine großen Grünabfallmengen geordnet entsorgen kann. Bis Ende 2009 durften Sie als Privatleute Ihre Abfälle hier ebenfalls kostenlos hineinwerfen.
Der Container ist eingegraben, sodass Sie mit Ihrem Hänger hinfahren und bequem nach unten entladen können. Weil auch viel Grüngut beim Abladen daneben fiel, „wanderte“ der Container beim Wechsel immer weiter nach oben und vom Rand weg nach hinten. Das Abladen wurde immer schwieriger und noch mehr Grüngut fiel daneben. Deshalb wurden L-Steine eingebaut, die an zwei Seiten klare Anschlagkanten für den Container darstellen.
Seit Ende 2009 ist es daher leider nicht mehr möglich, kostenlos den Grünabfall über diesen städtischen Container zu entsorgen.
Wer bequem entladen und deshalb den städtischen Container benutzen will, muss seitdem pro Kubikmeter eine Gebühr von 50 Cent zahlen.
Im Bürgerbüro können Sie die Wertmarken kaufen, welche einen Wert von jeweils 50 Cent/m³ haben.
Der Häckselplatzwärter taxiert die Menge und kassiert vor dem Abladen die entsprechende Anzahl an Wertmarken ein.

Stadtverwaltung Widdern

Hundekotbeutel auf dem Rathaus erhältlich

Die Behälter der Hundekotbeutel werden nicht mehr aufgefüllt, da die Beutel sehr häufig gefüllt oder ungefüllt in den Grünanlagen der Stadt landen.
Deshalb erhalten Sie nun die kostenlosen Hundekotbeutel nur noch auf dem Rathaus.
Sie können diese während der normalen Öffnungszeiten bei uns abholen.
Wir bitten um Ihr Verständnis.

Stadtverwaltung Widdern

 

Zuschüsse zur Erholung für die ganze Familie

Der gemeinsame Urlaub von Eltern und Kindern, d. h. die Familienerholung bietet eine gute Möglichkeit, den Familienzusammenhalt zu festigen, die Erziehungskraft der Eltern zu stärken und die Gesundheit der Familie zu erhalten. Der gemeinsame Ferienaufenthalt soll besonders sozial schwächeren Familien ermöglicht werden.
Der Landkreis Heilbronn fördert durch die Gewährung von Zuschüssen seit Jahren die Familienferienerholung. Bei der Ermittlung der Voraussetzungen für die Zuschussgewährung werden großzügige wirtschaftliche Maßstäbe angewandt. Beispielsweise kann eine 5-köpfige Familie bei einem Alleinverdienst des Vaters den Zuschuss noch erhalten, wenn das Brutto-Einkommen 2.300,- € bei Kosten der Unterkunft von 500,- € nicht übersteigt.
Der Zuschuss beträgt einmal im Jahr 1,50 € je Person und Tag für die Dauer von mindestens zwei, höchstens drei Wochen.
Antragsaufnahme und weitere Auskünfte erhalten Sie beim Bürgermeisteramt, Frau Carmen van den Heuvel, Zimmer 3, Tel. (0 62 98) 92 47-13.

Stadtverwaltung Widdern

 

Landesfamilienpass

Familien mit mindestens 3 kindergeldberechtigten Kindern, einem schwer behinderten Kind oder Alleinerziehende können diesen Pass beim Bürgermeisteramt beantragen.
Die Gutscheine berechtigen zum freien oder ermäßigten Eintritt in über 140 Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württembergs, z. B. in das Blühende Barock in Ludwigsburg, die Wilhelma in Stuttgart, Erlebnispark Tripsdrill, das Deutschordensmuseum in Bad Mergentheim etc.

Informationen erhalten Sie im Bürgerbüro, Tel. (0 62 98) 92 47-0.

Stadtverwaltung Widdern

Mitteilung des Landratsamts Heilbronn

Kein Alkoholspaß auf Kosten von Kindern und Jugendlichen

Hoch die Tassen, heißt es oft im Fasching. Doch darf bei Kindern und Jugendlichen nicht der Eindruck entstehen, eine gute Stimmung sei nur mithilfe von Alkohol zu erreichen. Alkohol ist auch keine Wärmflasche für Kids, um die Kälte beim Faschingsumzug zu vertreiben. Erwachsene, zumindest Eltern, müssen sich ihrer Aufgabe als Vorbild bewusst sein.

Auch der kleine Schluck von Jugendlichen unter 14 Jahren aus der Bierflasche des Vaters ist tabu. Es mag zwar „putzig" ausschauen, wenn ein Kind das Gesicht verzieht, weil der Alkohohl nicht schmeckt, aber das ist nicht spaßig. Sogenannte harte Alkoholika wie Schnäpse, Liköre, Rum oder Whisky dürfen generell nicht an Minderjährige unter 18 Jahren abgegeben werden. Gleiches gilt auch für brandweinhaltige Mixgetränke.

Veranstalter von öffentlichen Tanzveranstaltungen sind verantwortlich für die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes. Minderjährigen unter 16 Jahren ist ohne Begleitung der Mutter, des Vaters, des Vormunds oder einer erziehungsberechtigten Person über 18 Jahren die Teilnahme an solchen Veranstaltungen nicht gestattet. Jedoch dürfen Kinder unter 16 Jahren bis 22 Uhr und Jugendliche ab 16 Jahren bis 24 Uhr ohne Begleitung dabei sein, wenn die Veranstaltung von einem anerkannten Träger der Jugendhilfe durchgeführt wird. Gleiches gilt, wenn die Veranstaltung der Pflege der Kunst oder des Brauchtums dient.

Für Auskünfte zum Jugendschutzgesetz und auch für Tipps, wie Minderjährige Spaß haben können, ohne sich gegängelt zu fühlen, steht die Kreisjugendpflege des Landratsamts zur Verfügung.

Telefon: (0 71 31) 9 94-0

 

Blutspenden rettet Leben

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